9 Tipps zu mehr Flickr Erfolg

Jeder hat schon einmal von Flickr gehört, einige benutzen es. Aber die wenigstens bekommen viele Kommentare auf die eigenen Bilder. In diesen Beitrag möchte ich euch zeigen auf was man wert legen muss um eben auch ein wenig Erfolg bei Flickr zu haben.

farbwolke

1. Baut euch euer Profil auf. Ladet ein starkes Avatar-User Bild hoch. Damit bekommt man zu den potenziellen Kommentatoren gleich eine engere Bindung. Umso auffälliger umso besser. Benutzt eine aussagekräftige Selbstbeschreibung, zählt euer Kamera Equipment auf. Macht euch für andere Interessant.

2. Beschreibt euer Foto. Es ist doch immer interessant zu wissen, was will uns der Fotograf mit dieser Arbeit sagen? Hat dein Foto z.B. eine persönliche Geschichte wirkt diese im Zusammenhang mit dem Bild natürlich viel stärker als ein unbeschriebenes Foto.

3. Benutzt Tags, klar ist es lästig wenn man viele Bilder hat, diese zu verschlagworten.  Ist euer Bild erstmal ein paar Wochen alt, kann es sonst nur über euer Profil gefunden werden, so könnt ihr auch über die Flickr Suche erscheinen.  Damit erschließt ihr euch gleich neue Besucher auf die eigenen Fotos (zeitunabhänig).

4. Ich wurde in letzter Zeit häufig gefragt, ob es Sinn macht in einen Flickr-Pro Account zu investieren. Das kommt ganz auf euch an, habt ihr viele Fotos die ihr ständig online haben wollt werdet ihr bald an die grenzen von Free-Flickr stoßen. Ich empfinde die $24.95 für ein Jahr nicht gerade als teuer.

5. Bindet eure Bilder auch an externen Stellen ein. Meine Bilder erscheinen automatisch (Album bezogen) in meinem Portfolio und dann werden die schönsten gleichzeitig auch auf meinen Blog angezeigt. Sobald der User auf dieses Bild klickt, gelangt er zu Flickr, wo er die verschiedenen Auflösungen sehen kann und gleichzeitig meine Textbeschreibung. So habe ich nur einmal den Upload aufwand, und trotzdem einen hohen Multiplikator-Wert.

6. Seit ihr auf Facebook oder Twitter angemeldet? Dann gibt es dort auch diverse Flickr Applikationen die eure Bilder zu Facebook und Twitter streamen. So bleiben eure Facebook-Kontakte gleichzeitig und völlig automatisch auf den neusten Stand eurer fotografischen Entwicklung.Ihr könnt über Twitterfeed eure Flickr-RSS Adresse eintragen und somit eure Twitter-User über jeden neuen Upload informieren.

7. Baut euch eure Kontakte auf. Fragt eure Webbekanntschaften ob sie bei Flickr angemeldet sind. Fügt sie als Freunde hinzu. Kommentiert jemand deine Bilder und du magst seine Werke? Dann füge ihn als Kontakt hinzu. Umso mehr Flickr-Freunde umso mehr klicks auf eure Bilder.

8. Meiner Meinung nach der wichtigste Punkt. Sucht euch Gruppen. Auf Flickr gibt es für jede spezielle Bildsituation Gruppen (Pools). Ob ihr nun ein Mädel mit Sommersprossen fotografiert oder die Zahl 23 ablichtet. Es gibt einige Gruppen die sich mit Sommersprossen auseinandersetzen und auch eine die sich mit der Zahl 23 beschäftigt. Dabei gibt es auch noch ganz weitläufige Gruppen (Portraits oder “Deutschland in Bildern). Dabei am besten auch auf die englische Sprache achten. Es ist keine Seltenheit wenn ein Bild in 10-20 Gruppen erscheint.

9. Schaut euch auf Fotografie Webseiten um, die meisten haben mittlerweile einen Flickr-Pool. Dabei werden eure Bilder nicht nur in den diversen Gruppen angezeigt, sondern auch auf diversen Blogs gestreamt. Einige Gruppen die Blog und Fotostream anzeigen sind:

- shockmotion.de
- lens-flare.de
- PSDTUTS (mehr für Webdesign & Artworks)

Dadurch bekommen eure Bilder natürlich mehr Aufmerksamkeit und ihr könnt auf einige Kommentare hoffen.

// Wir haben natürlich auch eine Flickr Gruppe, bei jeden Upload wird das Bild was ihr in unsere Gruppe über Twitter “beworben” . Natürlich könnt ihr auch mich als Person zu euren Flickr Kontakten hinzufügen.

Tags: , , , , , , , ,


Dieser Artikel wurde von Martin Neuhof geschrieben.

Gründer & Ideengeber von der Farbwolke. Ist ein Twitter-Fan und mag es Fotos zu machen. Man kann seine gesammelten Werke auf martin-neuhof.com anschauen. Wer mit dem Autor reden möchte kann auch gerne über Facebook Kontakt aufnehmen. Gefallen dir diese Beiträge und du möchtest dem Autor vielleicht eine kleine Überraschung machen? Dann schau doch mal bei seinem Amazon.de Wunschzettel vorbei.

6 Kommentare:

  • sara sagt:

    ach ja und noch ganz wichtig: richtet euch danach was die “flickr-masse” für gut empfindet. probiert verschiedene ideen aus bis ihr mindestens 50 kommentare habt. dann habt ihr irgendwann einen massen-kompatiblen stil und habt fame ohne ende!!

    kann es das sein?

  • Martin sagt:

    @Sara so soll es eben nicht sein. Alle meine Tipps beziehen sich auf das sogenannte Networking. Mehr nicht. In keinster weise sind davon die Fotos in ihrer Form betroffen.

    Und Kommentare helfen um sich zu verbessern. Kritik in bester form.

  • bosch sagt:

    Flickr bietet eine schöne Möglichkeit, seine Bilder einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Allerdings wird man auch schnell sehen, dass die Qualität des Feedbacks oft eher banal ist. Kommentare wie “schön gesehen” oder irgendwelche bunt leuchtenden Awards bringen einen fotografisch sicher nicht weiter.

    Kurz zu den einzelnen Punkten:

    1. Zum Avatar hat Martin Gommel kürzlich an dieser Stelle geschrieben. Aufzählung von Kamera und Equipmentgepose bringt einen auf flickr meiner Meinung nach nicht weiter.

    2. Man kann natürlich genauso gut den völlig gegenteiligen Ansatz verfolgen. Welcher Künstler interpretiert schon gern sein eigenes Werk? Sind nicht die besten Bilder, diejenigen, die keiner Erklärung bedürfen, und einfach für sich selbst sprechen?

    3. Taggen schadet nicht, Bilder werden aber nur gefunden, wenn man es schon sehr detailliert macht. Zumindest der Ort sollte getagged werden, hilfreich auch das flickr-integrierte Geotagging. Man kann seine Fotos damit auf einer Karte plazieren und kann so auch über Umgebungssuchen gefunden werden.

    4. Wer mehr als 200 Bilder hochgeladen hat, kommt um ein Pro-Account nicht herum, der Dollar-Kurs wird ja umgerechnet, dann ist es nicht mehr ganz so schlimm.

    5. Ja.

    6. Gebt Obacht, ob Eure Facebook- und Twitter-Freunde sich überhaupt für Eure Bilder interessieren könnten. Gerade Twitter sollte man nicht mit Links zu eigenen Bilder überstrapazieren. Wer sich interessiert, der wird Euch auf flickr schon als Kontakt hinzufügen.

    8. Ja, aber sucht Euch Gruppen, die zu Euch passen. Viele Gruppen verpflichten die User, eine bestimmte Anzahl von Bildern zu kommentieren, wenn man ein eigenes Bild der Gruppe hinzufügt. Das ergibt oft eine recht abstoßende Lobhudelei, die der Qualität der Bilder häufig leider nicht gerecht wird.

    Grundsätzlich gilt, wer selbst mal einen Kommentar bei anderen Bilder hinterlässt, dessen Bilder werden auch eher mal kommentiert. Besonders gern natürlich, wenn der eigene Kommentar auch über “schön”, “toll” oder “super” hinausgeht.

    9. Gruppen von Blogs sind sicherlich zum Auffinden von potentiellen Kontakten hilfreich, aber eben oft auch thematisch sehr stark gemischt. Besser sind oft spezialisiertere Gruppen.

    Und zum Abschluss: Kümmert Euch nicht zu sehr um den “Erfolg”, sondern macht einfach die Bilder, die Euch gefallen. Schaut Euch Bilder der anderen Fotografen genau an, bei flickr kann man tatsächlich von den Besten lernen.

    Meine Bilder auf flickr gibt es übrigens hier:
    http://www.flickr.com/photos/bosch_hh/

  • Martin sagt:

    Hey Bosch :) ,

    vielen dank für deine ausführliche Ergänzung. Klar bekommt man oft nur ein “toll” oder ähnliches zu hören. Aber oft eben auch fundierte Kritik. Und eben, man lernt von den besten um irgendwann mal, selber einer derer zu sein.

  • Jana sagt:

    Ich bin heute zum ersten Mal auf eurem Blog gewesen und ich bin sehr begeistert. Tolles Design, originelle Fotos und gute Artikel… und das gleich bei mir um die Ecke :-)
    Viele Grüße
    Jana

  • toby sagt:

    ganz wichtig ist auch noch die tatsache eine frau zu sein.
    traurig aber wahr, denn sex sales, da können eigene bilder noch so gut sein…sowas finde ich schade

4 Trackbacks / Pingbacks for this entry:

Hinterlasse uns deine Gedanken-Wolke


Idee, Konzept & Gestaltung : Martin Neuhof // Autoren: Nelly Hempel & Martin Neuhof