Dinge kaputt machen – in Slowmotion.
Dinge können kaum schöner kaputt gehen, als in Slowmotion. Hier seht ihr Eier zerplatze. Stifte die in alle Einzelteile zerbrechen. Einfach mal anschauen und genießen.
Dinge können kaum schöner kaputt gehen, als in Slowmotion. Hier seht ihr Eier zerplatze. Stifte die in alle Einzelteile zerbrechen. Einfach mal anschauen und genießen.
Ich glaub ich habe in meinem Leben noch nie so lange über etwas nachgedacht, wie über meine jetzige Entscheidung. Eigentlich fing es schon mit 18 Jahren an. Ich hab meine Ausbildung zum Mediengestalter begonnen und arbeitete normal in einem Betrieb. Die Entwicklung setzte mit jeder neuen Arbeitswoche ein und meine Arbeitsweise bekam langsam Struktur. Heute, fast 10 Jahre später, stehe ich an einem ganz entscheidenen Punkt.
Ich hab mich entschlossen selbstständig zu arbeiten. Ich habe mittlerweile 2 Jahre überlegt, mich 2 Jahre in allen möglichen Bereichen ausprobiert und neben meinen Vollzeitjobs immer an der eigenen Basis gearbeitet. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man alle Zweifel zur Seite schiebt und sich sagt: Ich probier es! Ich schaffe es!
Hiermit möchte ich mich auch gleich einmal bei dem Stilpirat bedanken… Der mir mit dieser Brandrede oft meine Zweifel weggewischt hat.
Nun gilt es diese Energie in meine Projekte zu stecken, meine Auftraggeber glücklich zu machen.
Also: Wer einen Fotografen / Grafiker brauch schaut mal auf martin-neuhof.com vorbei.
Ich hab euch schon viele Flashmobs gezeigt, mal wird getanzt, mal kommt es zu einer kreativen Aktion. Hier entstand wohl ein Video für Nokia zu dem Spieleklassiker “Snake”. Lustig anzuschauen, mein erstes Handy hatte auch Snake und ich hab etliche Stunden mit dem Spiel verbracht.
Vor einiger Zeit schrieb mich Ben an, ob er nicht einen Gastbeitrag für die Farbwolke schreiben könnte. Man hat sich ein wenig ausgetauscht und wir kamen auf die Idee, über interessante Webseiten zu schreiben. Einige werden einige Seiten sicherlich auch kennen. Viele sind aber sicherlich auch für euch neu. Ihr solltet auch Fan seiner Facebook-Seite werden.
—
Das Internet gehört inzwischen schon nicht mehr zu den jüngsten und hat wohl seine Teenagerzeit gerade erreicht. So in etwa fühlt man sich auch, wenn man auf unzähligen Internetsuchwegen mal wieder auf echt hässliche Websites trifft. Besonders prädestiniert sind Websites bei Suchen nach Ferienwohnungen oder ähnlichem. Irgendwie fragt man sich doch immer wieder: „Warum?“ wieso werden manche Websites so stiefmütterlich behandelt und warum nimmt man sie nicht vom Netz. Gerade bei Menschen, die sich etwas mehr mit dem Internet, Design und Intuition beschäftigen, lösen solche Websites echte Schmerzen aus. Dass es auch deutlich anders geht, möchte ich euch heute hier mal mit 5 wirklich schönen Projekten beweisen, die einem jeden Tag aufs Neue Lust auf einen Besuch machen. Grafisch, technisch und auch von der Grundidee.

THE IMPOSSIBLE PROJECT
Die Idee, die alten Polaroids wieder zu beleben ist für sich bereits großartig. Was die Jungs aber für einen Auftritt gebastelt haben einfach nur grandios. Vom Produktdesign bis zur Website stimmt einfach alles. Das Design schlicht, elegant. Tolle Fotos und alles wird selbst für Anfänger verständlich dokumentiert. Auch wer kein Polaroid-Fan ist könnte an dieser Website Spaß haben.

COCKTAILAPP
Der 22jährige Student Konstantin Datz hat mit seinem COCKTAILPOSTER bereits ein unglaublich feines Plakat im Infografiken-Stil geschaffen. Passend dazu gibt es eine Cocktail-App, die die Icons und Designelemente aufnimmt und wunderbar erweitert. Ich glaube es war noch nie so schön einen Cocktails zu mixen.

IGNANT
Den iGNANT Blog kennt wahrscheinlich jeder, der sich mit Blogs beschäftigt. Wie ich finde völlig korrekt. Seit dem Redesign passt hier einfach alles. Der Blog verkörpert den Inhalt und die selbsterstellen Videos in einem nahtlos perfekt sitzenden Gewand. Vielleicht kannte ja doch noch jemand die Seite nicht.
SCOTCH & SODA
Eine ebenfalls tolle Website hat das niederländische Modelabel SCOTCH & SODA. Eine edle und nicht zu überladene Website präsentiert die Klamotten und Models. Große Bilder, kleine Texte und nicht zu viel Bewegung. Toll. Beliebter Vertreter der Klamotten in Deutschland ist Clueso, der viel von den Jungs und Mädels trägt.

SONIC ICELAND
Nur selten werden Reisen so großartig dokumentiert und für die Ewigkeit festgehalten wie der Trip von Kai und Marcel. Auf einer eigenen Website dreht sich alles um ihren Ausflug nach Island. Riesige Bilder, tolle Texte, passende Musik und ein absolut phänomenales Design. So sollten Tagebücher aussehen.
// Vielen Dank Ben, für die tollen Webtipps.
Ich empfinde ja diese “Erklärungs”-Videos sind derzeit enormer Trend. Apple hat es vorgemacht, nun ziehen Google und auch Microsoft nach. Diesen Spot finde ich relativ spannend, Mails die schwer im Posteingang liegen mit Sumoringern zu vergleichen, ist nett. Bin gespannt wie die Produktvideos zu Windows 8 aussehen werden.
Mich erreichen relativ häufig E-Mails mit den Anliegen, die ein oder andere Webseite vorzustellen. Selten ist was gutes dabei, aber vor ein paar Tagen hab ich mich das erste mal seit langem mal wieder auf einer Seite verloren. Kubikfotos sind komplexe Abbildungen der Wirklichkeit, durch die sich der User bewegen kann und mit denen er interagieren kann. Echte Locations, echte Menschen, echte Produkte.
Mit der eigenen Webseite geht das Team für mich einen ironisch, einzigartigen Weg. Gerade die einzelne Szenen, haben mich zum lachen gebracht.
Es gibt eine Flash und eine HTML5 Version, zwischen denen man hin- und herschalten kann. Hier kann man die Versionen vergleichen und gucken was mit HTML5 schon alles machbar ist. Optimiert ist die HTML5 Version für das iPad2.
Aber schaut doch selbst und klickt euch durch:
Du wohnst ja in Leipzig, wie siehst du die lokale Fotografie Szene und hast du lokale “Helden”?
Dich natürlich Martin hab ich als „Helden!!!“ Also einen direkten „Helden“ hier aus Leipzig habe ich nicht. Die Szene aus Leipzig halte ich für sehr kreativ. Aber im Vergleich zu Berlin, Hamburg oder München fehlt doch noch ein ganzes Stück. Dennoch habe ich über die Jahre viele nette Kollegen/Freunde kennenlernen dürfen, mit denen es immer wieder Spaß macht sich auf einen Kaffee zu treffen oder gemeinsame Projekte zu planen. Unseren monatlichen Stammtisch finde ich ein sehr gutes Beispiel dafür. Dennoch muss ich sagen, könnte der Austausch unter den einzelnen Fotografen doch ein Tick intensiver sein.
Was war bisher dein größter fotografischer Erfolg?
Das ich das Plattencover für den Elektro DJ MarcDepulse fotografieren durfte. Das war ein wirklich tolles Projekt. Was mich ebenfalls sehr gefreut hat, dass ich letztes Jahr beim Fotowettbewerb von der ComputerBild in der Kategorie „Ästhetischer Akt“ von einer unabhängigen Jury eine Wildcard bekommen habe und unter die Top100 gekommen bin. Sicher keine spektakulären Erfolge, doch es hat mich dennoch gefreut und das gibt immer wieder neue Antriebskraft.