Paupi ist ein guter Mensch. Ich durfte ihn schon persönlich kennen lernen und wir haben auch schon einmal zusammen Fotos gemacht. Wir stehen fast täglich im Kontakt. Ich hab euch auch schon mal sein Portfolio hier auf der Farbwolke vorgestellt. Wir teilen oft die gleiche Einstellung und endlich konnten wir ein gemeinsames Interview durchführen.
Moinsen – ich bin Paupi. Hihi, 38 jahre alt, komme aus ner schwäbischen Kleinstadt, verheiratet (ja glücklich sonst wär ich‘s nicht), keine Kinder, Mietwohnung, kein Hund.
Foto: Björn Lexius (http://www.bjoernlexius.de/)
Was begeistert Dich zur Zeit? (Musik/Ausstellung/Buch/…)
Musikalisch bin ich irgendwo hängen geblieben. Ich bin auch was Musik angeht ziemlich intolerant. Ich bin Punkrocker und mag alles, was sich da drum herum so tummelt. Wobei ich zugeben muss, dass ich so manch‘ Elektro- und Hiphopzeug ganz gut finde. Ich will da aber gar nicht über meinen beschränkten Tellerrand gucken. Länger als 10 Minuten ertrag ich das aber nicht. Motown hat sich auch bei mir eingenistet – total angenehm in der Kneipe und beim Autofahren.
Ausstellungen finde ich meist langweilig und ein aktuelles Lieblingsbuch kann ich dir gerade auch nicht sagen. Fernsehtechnisch kriegst du mich mit den Simpsons und ins Kino geh ich nicht.
Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen?
So richtig bewusst, also mit ner Spiegelreflex, seit 2007, glaube ich. Fotografiert hab ich schon immer, allerdings mit ner Hosentaschenknipse. Einfach immer und überall draufgehalten. Sind viele wirklich lustige Fotos entstanden. Irgendwann hab ich mich dann durchgerungen ne DSLR zu kaufen. Dann viel gelesen – ausprobiert – nicht verstanden – sein gelassen. Ich hab mich relativ schnell dazu entschieden nur Festbrennweiten zu verwenden. Wegen der Lichtstärke und weil du, glaube ich, ein anderes Gefühl für‘s Motiv bekommst, als nur dazustehen und den Zoomring zu drehen.
Du scheinst deine Bilder ja öfters zu bearbeiten, was für Software benutzt du und wie würdest du deinen eigenen Stil beschreiben?
Naja, bearbeiten ist da vielleicht der falsche Ausdruck. Ich mache relativ wenig an meinen Bildern, manchmal auch zu wenig. Die Raws entwickle ich mit Aperture. Damit mache ich eigentlich fast alles. Da habe ich meine Lieblingspresets zur Verfügung. Retouche – außer es ist ein Mörderpickel auf der Nase – gibbet bei mir nicht. Augen nachschärfen und das war‘s auch schon. Irgendwann werd‘ ich auch da mehr machen (müssen) – ich will aber immer weit weg sein von glattgebügelter Haut. Menschen haben ihre Dellen, Hautunreinheiten, krumme Nasen, abstehende Ohren. Das gehört zu ihnen und das muss auch auf den Bildern transportiert werden. Es will doch niemand ernsthaft so aussehen wie die Cretins aus der Werbung?! ich will auch grundsätzlich das derjenige der fotografiert werden will/soll – sich so kleidet und evtl. schminkt wie er das sonst auch macht.
Wir haben eine Kategorie mit dem Namen „Inspiration finden“ auf Farbwolke, aus was ziehst du deine Inspiration?Puh, klar zieht man seine Ideen auch durch das anschauen von anderen Bilder. Jeder der sagt, dass er das nicht macht, lügt glaube ich. Da sind wir aber schnell in der Diskussion: Inspiriert oder geklaut? Schwieriges Thema. Ist glaube ich wie in der Musik. Jedes Riff gab es schon mal. Ich suche aber nicht vor einem Shooting passende Bilder von anderen Fotografen und stell die dann nach.
Inspiration ziehe ich sonst aus Musik, dem Beobachten auf der Straße, irgendwelchen kranken Gedanken, Germanys next Topmodel, whatever! Einfach mit offenen Augen rumtigern.
Was ist deine fotografische Lieblingsstadt? Auf welchen Fleck der Erde würdest du gerne mal fotografieren?
Natürlich das Viertel! Und nachdem wir 2011 in New York waren, ich bin immer noch geflasht, glaube ich, dass dir New York auch noch nach 10 Jahren interessante Motive bietet. So viele verschiedene Menschen, Plätze, Dinge und jeden Tag ist es anders. Irgendwann will ich dort auch mal ein Fotodings machen, ansonsten würde ich gerne mal, nicht nur zum Fotodingsen, nach Tokio.
Wenn du Fotos machst, auf was achtest du? Dein inneres Gefühl oder ob technisch alles Perfekt ist?
Da ich mit der Technik oftmals auf Kriegsfuß stehe – inneres Gefühl. Ich finde ein Bild muss wirken. Da ist es mir erst mal egal, ob das jetzt 100% scharf ist, irgendeinem goldenen Schnitt oder sonst was entspricht. Leute die auch bei Feedback sich nur auf solche Sachen stürzen kann ich leiden wie den HSV. Auch aus dem Grund treibe ich mich überhaupt nicht mehr in irgendwelchen Fotoforen oder der Fotocommunity rum. Klar will man besser werden und auch technisch bessere Bilder machen. Ich habe zum Glück viele professionelle Fotografen im Freundeskreis und einer meiner ältesten Sankt Pauli Freunde Stefan (www.stefangroenveld) versucht mich immer nen Level höher zu schieben. Das klappt glaube ich auch ganz gut.
Du bist sehr in der Fußballszene von St. Pauli verankert, was genau machst du dort und probierst du auch diesen Szene Kult fotografisch zu verarbeiten?
Puh, mach mal schnell das Kult weg. Ich bin jetzt seit fast 20 Jahren dabei, aber irgendwie ist der von den Medien beschriebene Kult noch nicht an mir vorbeigelaufen. Ernst: ist tatsächlich eine Erfindung der Medien und wird aber tatsächlich von vielen Fans so gesehen und versucht zu leben. Die lustigen immer feiernden Party-Paulis waren wir aber noch nie.
Ich bin seit etwa 10-12 Jahren in der Fanszene aktiv. In verschiedenen Gruppen und Gremien. Zusätzlich bin ich seit 2008 gewähltes Mitglied im Fanclubsprecherrat – der offiziellen Vertretung der eingetragenen Fanclubs.
Fotografisch bin ich zumindest im Viertel zu Hause und auch viele/die meisten der Menschen die ich fotografiere sind eher in der aktiven Fanszene anzutreffen. Natürlich wird bei solchen Fotos immer irgendwie versucht der Vereins/Viertelbezug zum Thema zu machen. Macht ja auch einen Großteil unseres Lebens aus. Ich mein: Ich hab keinen Freund ohne Fussballbezug – Urlaube und Hochzeiten werden nach dem Spielplan terminiert und am Spieltag kann man leider nicht auf ne Beerdigung gehen.
Mit welchem Künstler würdest du gerne einmal Zusammenarbeiten und an welchen Projekt würdest du dann mit dieser Person arbeiten wollen?
In meinem erweiterten Freundeskreis treiben sich ja so einige “Musikgrößen” rum – da gibt es schon interessante Typen mit denen es sicher spaßig wäre und die auch bereit wären sich von nem Typen wie mir ablichten zu lassen. Hat sich halt bisher nicht ergeben. Ein bestimmtes Projekt/Plan hab ich da nicht im Kopf – hab ich eh selten. Ich hab keine Ahnung, irgendwas wird sich da mal durch Zufall ergeben – darauf hinarbeiten eher nicht. Ich bin eh nicht so der Typ, der guckt wer was ist oder erreicht hat, ein Star ist. Ich kann nur mit Menschen was machen, die auch auf meinem Level sind, menschlich und politisch.
Man sieht von dir fast nur Portraitfotos, würdest du dich als Portraitfotograf bezeichnen oder wie stehst du z.B. zur Architekturfotografie?
Schwieriges Thema – mir hat es die Menschenfotografie angetan. Wenn ich Gebäude und/oder Landschaft fotografiere sieht das irgendwie immer naja aus. Ich krieg da einfach den Zugang nicht. Bei Menschen hast du viel mehr Möglichkeiten zu experimentieren und kannst mit Emotionen und/oder Launen spielen und davon profitieren. Ich mag‘s auch total Menschen in ihrer Umgebung abzubilden. Dort wo sie wohnen, sie sich wohl fühlen, wo sie verwurzelt sind. Ich habe vor einem Shooting (doofes Wort) selten wirklich die Bilder im Kopf. Immer ein paar Ideen, aber das meiste ergibt sich dann wenn man unterwegs ist. Ich treff mich mit den Leuten immer irgendwo in der Stadt und dann gehen wir los und gucken wie es sich entwickelt – probieren zusammen aus. Zwischendrin setzt man sich irgendwo zusammen hin quatscht, trinkt ein Kaffee oder Bierchen, raucht ne Zigarette und macht weiter. Ich hab die Erfahrung gemacht das die Leute sich dann deutlich wohler fühlen und sich auch öffnen. Entspannte Menschen sind auf Fotos irgendwie cooler.
Was ist dir wichtiger, ein schönes Online-Portfolio oder eine Foto-Serie?
Ich denke beides ist wichtig. Zuallererst muss natürlich die Serie gut sein, sonst biste ja selbst nicht zufrieden und der/diejenige, die du stundenlang gequält hast auch nicht. Wenn du Fotos veröffentlichen darfst, finde ich, muss auch dein Online-Portfolio / Website / whatever, vor allem zu dir und zu deinem Style passen.
Was möchtest du Fotografisch noch erreichen? Welche Ziele hast du?
Puh! Ich möchte meinen Weg weiter gehen, meinen Style (sofern ich den habe) weiterentwickeln und mehr Technik(en) lernen. Ich will das auch immer nur hobbymäßig machen und nur dann wenn ich Bock drauf habe.
Über 5 Monate keine Top 5 des Farbwolke Flickr Pools. Das kann ja nun auch nicht ganz sein. Ich gelobe Besserung. Hier findet ihr eine kleine Auswahl die mir sehr zusagt.
Berlin kennen wir ja alle, aber so habt ihr Berlin sicher auch noch nicht gesehen. Ich hab bei einem alten Bekannten mal wieder auf seinen Blog geschaut und dabei diese Perle entdeckt. Berlin versinkt in Hektik, Berlin ist schön, Berlin stinkt, Berlin ist einfach alles.
Wie kann man ein neues Produkt vorstellen? Man kann eine Webseite veröffentlichen, man kann ein weißes Tuch darüber legen und dann später das Geheimnis lüften. Oder man macht es wie die Firma “Redley” mit einem feinen Video auf Vimeo. Eine kreative Idee wie ich finde. Schön anzuschauen.
LE.View ist eine Interviewreihe aus der Stadt Leipzig. Ich möchte euch in unregelmäßigen Abständen Menschen aus meiner Heimatstadt Leipzig vorstellen, die für mich kreativ und interessant erscheinen. Miss Kiddekat ist ein Model aus Leipzig, was sich durch Aussagekraft und Ideenreichtum abhebt. Sie stand schon für etliche Fotografen Model und hat eine ganz spezielle Ausdrucksweise.
Stell Dich doch bitte kurz vor.
Hey ich bin Miss Kiddekat aus Leipzig, eigentlich Kathleen, aber im Modelbereich, vor allem im alternativeren, dem man mich zuordnen würde, ist es üblich mit einem Künstlernamen aufzutreten. Ich überlege immer, wie ich mich selber als Model beschreibe? Den Begriff „Tattoomodel“ mag ich nicht, da es bei meinen Arbeiten nicht in erster Linie um meine Tätowierungen geht. Aber ich bin eben auch kein klassisches Mode-Model, daher falle ich immer wieder auf den Begriff des „alternative model“ zurück, obwohl dies oft suggeriert, dass man nur in speziellen Ecken unterwegs ist. Generell, sowohl als Model als auch als Mensch lasse ich mich nicht in irgendwelche Schubladen stecken. Wenn man sich meine Arbeiten anschaut oder auch einen Tag mit mir verbringt wird man feststellen, das in mir in mir verschiedene Facetten stecken, daher sehe ich auch meine Wandlungsfähigkeit als größte Stärke.
Lustig ist es, wenn man Menschen aus der virtuellen Welt in live kennenlernt und sie dennoch nie von dem virtuellen Namen wegkommen, man bleibt dann die Kidde, aber Namen sind ja eh Schall und Rauch. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und ich gehe dazu über mich auch gleich mit Kiddekat vorzustellen, das hat den höheren Wiedererkennungswert.
Seit wann modelst du? Was war für dich der ausschlaggebende Punkt mit dem Modeln anzufangen?
Angefangen habe ich recht spät, mit 26 Jahren im Sommer 2010. Der Grund war nie dies hauptberuflich zu machen oder der Traum von den weltweiten Laufstegen, denn ich bin nun wirklich nicht das „perfekte Model“. Ich habe mich schon immer für Kunst interessiert, sowohl die bildende als auch die darstellende und ich hatte so viele Ideen und Emotionen die aus mir raus wollten. Durch eine Freundin, die seit dem 15. Lebensjahr modelt bin ich auf die Idee gekommen das mal auszuprobieren. Und mal abgesehen davon, hat jede Frau gerne mal schöne Fotos von sich und so dachte ich „so what, jetzt machst du mal so ein Shooting und guckst wie das so ist“. Und es hat Spass gemacht und so fing ich an mir gezielt Fotografen zu suchen, die für die Umsetzung verschiedener Konzepte geeignet schienen.
Kannst du dich noch an dein erstes Shooting erinnern? Was hast du damals gefühlt?
Oh ja und ich kann dir sagen, ich war aufgeregt wie zur Abiturprüfung. Es war ein Pinup-Shooting und neben mir waren drei sehr erfahrene Models dabei. Da hatte ich schon Schiss zu versagen, wie bewege ich mich, was mache ich für Pose, hoffentlich entgleitet mir mein Gesicht nicht, wie auf so zahlreichen privaten Schnappschüssen and so on. Aber die Mädels waren sehr nett, haben zumindest so getan und für das erste Shooting sind auch ein paar schöne Sachen entstanden.
Foto: Johannes Amm
Was war der beeindruckendste Ort an dem du geshootet hast?
Mmmmh, das ist schwierig, da ich sehr unterschiedliche Shootings gemacht habe. Ich versuche vieles auszuprobieren und verschiedene Facetten meiner Persönlichkeit darzustellen, davon hängt auch die location ab. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich lieber on-location shoote als im Studio, da diese eher clean sind. On location kann sich alles viel freier entwickelt. Vieles was man als Model macht hängt an der location, man nutzt diese, spielt mit ihr, deswegen sind Posen draußen auch viel abwechslungsreicher als im Studio. Und es gibt nichts was ich mehr hasse als Einheitsbreibilder, hauptsache nett in die Kamera lächeln nein danke. Ok mit sowas kommt man vielleicht in den Ottokatalog, aber wer bestellt den schon noch
Um zur Frage zurück zu kommen, ich zähle einfach mal ein paar interessante Orte auf: eine abgefuckte Garage, Bretterverschlag trifft es wahrscheinlich eher, ein Anglerteich inklusive der bewohnenden Glasscherben, ein altes Leipziger Fabrikgeländes, unheimlich viel Charme und einige Frostbeulen, ein Tagebau inklusive meines orangenen Flurvorhanges als Abendkleid mit riesen Schleppe…
Wie hältst du dich Fit? Hast du ein Trainingsprogramm? Ernährst du dich speziell?
Ich bin generell ein sehr sportlicher Typ, Sport hat schon immer zu meinem Leben gehört und wird es auch immer, ich bekomme schlechte Laune wenn ich keinen machen kann, genauso wie wenn ich Hunger habe. Von daher wäre ich ein schlechtes Model, wenn ich dafür hungern müsste, aber natürlich achte ich vor einem Shooting darauf, dass ich mir den Abend davor nicht eine Pizza reintrommel oder früh das pompöse Frühstück esse, außer ein Blähbauch gehört zum Shootingkonzept. Situps mache ich auch vorm Shooting, sowas machen glaube ich nur Männer oder?
Foto: Ernst Alexander
Wir haben eine Kategorie mit dem Namen „Inspiration finden“ auf Farbwolke, aus was ziehst du deine Inspiration?
Meine Inspiration kommt aus meinem Inneren, meinen Gefühlen, meinen Emotionen, die ich so verarbeite, daher gibt es auch Momente, wo mir diese fehlt, wo ich Kraft sammeln muss. Aber mich inspirieren auch andere Fotografen mit ihren Arbeiten. Ich sehe mir gerne verschiedene Arbeiten an und bin immer fasziniert wenn ein Bild überrascht. Auch kommt viel Inspiration aus Gesprächen, man befruchtet sich oft gegenseitig (also im übertragenen Sinne) und dann kann man das nächste Projekt wieder nicht abwarten. Allerdings finde ich Inspiration auch aus anderen künstlerischen Gebieten, insbesondere aus der Malerei, die auch zu meinen großen Leidenschaften gehört.
Gibt es für dich absolute No-Gos als Model?
Langeweile, Ideenlosigkeit, Schamgefühl, schlechte Vorbereitung, Divengehabe und ganz wichtig weniger als 20 Schuhe
Was würdest du als einen deiner besten Modeljobs bezeichnen?
Das ist ähnlich wie mit den Locations, nicht so einfach zu beantworten. Inhaltlich gesehen sind freie Arbeiten, bei denen Chemie und Vorstellung von Fotograf(-in) und Model harmonieren und beide sich darauf einlassen ihren Ideen freien Lauf zu lassen die Schönsten. Da ist es dann auch egal, wenn es kalt und dreckig war und man alles selber machen musste. Aber mit einem Profiteam zusammenzuarbeiten ist auch eine tolle Sache, solange auch hier eine nette Atmosphäre herrscht.
Besondere Shootings waren auf jeden Fall mit Yvonne Jedamzik, die mich das erste Mal sehr pur vor die Kamera gezerrt hat, ohne großes Posing, einfach mal mich so wie ich bin einfangen. Trotz meiner Tätowierungen sind sehr zarte Bilder entstanden, ich liebe den Kontrast. Auch das analoge Shooting mit Johannes Amm war sehr spannend, analog ist einfach nochmal was anderes, man macht keine 300 Bilder, man kann nicht gucken zwischendurch, es hat einen ganz besonderen Charme. Ein sehr lustiges trotz eiskalter Temperaturen war ein Shooting im Dezember 2011 mit Michael Walther und seiner süßen Mopslady. Es sind zahlreiche tolle schwarz-weiß Bilder entstanden, die sehr viel Seele zeigen. Ich kann hier gar nicht alle nennen, mit denen ich tolle Sachen umgesetzt, interessante Gespräche geführt und lustige Stunden verbracht habe. Es ist toll, was ich für Menschen kennenlernen durfte und ich denke diejenigen wissen auch wer gemeint ist. Ich danke euch!
Fotograf: Mirco Przybylinski (DerSchnoerkel)
Mit welchem Fotografen würdest du gerne einmal Zusammenarbeiten und an welchen Projekt würdest du dann mit dieser Person arbeiten wollen?
Es gibt verschiedene Projekte auf die ich seit langem brenne. Zum einen würde ich sehr gerne mal in einem alten Schwimmbad shooten, schön ostig muss es sein, die Haare weiß, die Stimmung eher verstört. Außerdem würde ich gerne mal was ungeschminktes machen, vielleicht im Wald oder in einer Wohnung. Auch ein Unterwassershooting ist geplant. Auch würde ich gerne weiter mit jungen Designern zusammenarbeiten und ich denke es gibt da trotz der „Vorschriften“ in der Modelwelt auch so einige, die gerne mit mir arbeiten. Ach ja und welcher Fotograf…mmmmh also ich shoote ja kein Akt/Teilakt, aber für Pirelli würd ich da eine Ausnahme machen. Und spannend fände ich auch ein Shooting mit Bonnie Strange, ich mag ihre unkonventionelle Art, sie glaubt an das was sie tut, sprüht nur so vor Energie, ich denke wir würden zusammen echt durchdrehen
Fotograf: Frank Müller
Es gibt sicherlich viele Menschen die gerne Model wären, kannst du diesen Leuten für den Einstieg in das Modelgeschäft einen Tipp geben?
Es kommt natürlich ganz drauf an, was für ein Model man sein will und welche Ziele man hat. Will man auf den internationalen Laufstegen unterwegs sein, sind gewisse Maße nun mal Pflicht. Ansonsten ist in der Modelwelt viel möglich. Ich finde wichtig einen eigenen Stil zu haben, natürlich ist es wichtig als Model wandelbar zu sein, aber auch in einer gewissen Vielfalt sollte ein Profil erkennbar sein. Man sollte nicht einfach alles machen, nur um es zu machen. Man braucht Leidenschaft und Ideenvielfalt. Und ganz wichtig, man muss sich getrauen Dinge auszuprobieren. Nur so können Bilder entstehen, die einen fesseln. Mut zur „Häßlichkeit“, Mut zur Bewegung, Mut zur Interaktion. Und nicht zuletzt gehört Disziplin dazu, auch wenn man das als Hobby betreibt, denn nichts ist schlimmer als die Zeit aller Beteiligten zu verschwenden.
Dein Motto?
“Wherever you go, go with all your heart.” That´s what I try with all my creativity!
3 Monate sind vergangen und es wird wieder Zeit für einen 2. Teil der Fotografen Facebook-Fan-Pages aus Leipzig und Umgebung. (Teil I) Es gibt einige interessante Entwicklungen zu sehen. Es scheint einen enormen Fanzuwachs zu geben. In den letzten 3 Monaten wurden auf die Fanpages vom Oktober 4984 neue “Likes” verteilt. Das heißt im Durchschnitt hat jede Seite ca. 100 Fans gewonnen. Also jeden Monat ca. 33 neue Fans. 1 Fan am Tag. An der Tabellenspitze gab es auch einen Wechsel. S.O. Professional Fotografie löst Tom Frey ab der sich nun mit der Bronze Medaille begnügen muss.
Natürlich ist mir klar, dass viele Fotografen aus Leipzig gar keine Fan-Page besitzen und ihre Fotos über ihren normalen Facebook-Account verbreiten. Dieses Ranking wird jedes Quartal erstellt und soll einen kleinen Überblick über die Leipziger Fotografie-Szene schaffen. Falls ihr selbst eine Fan-Page besitzt dann schreibt Sie mir per Kommentar, im nächsten Ranking werdet ihr dann berücksichtigt.
Egal ob du uns dein Portfolio vorstellen möchtest, oder etwas zum Thema Design zu sagen hast. Auch wenn du ein Tutorial oder eine interessante Linkliste in den weiten des Netzes gefunden hast, schreib uns an. Vielleicht erscheint dann dein Link oder dein Gastbeitrag (natürlich mit Nennung des Namens) bald auf der Farbwolke. >>Kontakt aufnehmen<<
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Im Frühjahr sind einige Klecks-Bilder entstanden, dabei wurde auch die Idee zu einem Wordpress Theme verwirklicht & veröffentlicht.
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Bei einer Rundfahrt durch ein Bergwerk sind viele Textur-Bilder entstanden hier könnt ihr sie als ZIP downloaden.
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Es ist verdammt schwierig, gute Fotografie-Spots zu finden. In unregelmäßigen Abständen suchen wir für euch Locations heraus wo man unbedingt mal mit der eigenen Kamera vorbeischauen sollte. Dazu haben wir euch eine eigenständige Kategorie eingerichtet. Diese könnt ihr euch auch extra als RSS-Feed abonnieren. Die bisherigen Hotspots sind: