Rafa Castells

Name: Rafa Castells

Herkunftsland: Barcelona, Spanien

Farben der Seite: Weiß / Schwarz

Beschreibung: Schöne, minimalistische Seite, auf der die Bilder im Vordergrund stehen. Sein Stil wechselt mit der Art der Aufnahmen. So schön können Bilder aus dem Leben sein. Es lohnt sich auch ein Blick auf seinen Blog zu werfen.

Link: http://www.rafacastells.com

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Charlotte Boeyden

Name: Charlotte Boeyden

Herkunftsland: Belgien

Farben der Seite: Weiß / Türkis

Beschreibung: Durch Zufall habe ich das Profil von Charlotte bei flickr entdeckt und ihre Fotografien haben mich schier umgehauen. Tolle Stimmung, wahnsinns Licht, ein Traum. Schnell anschauen!

Link: http://www.charlotteboeyden.be/

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SYNC/LOST

Sync/Lost ist eine Multiuser Installation, die in die Geschichte elektronischer Musik eintaucht. Looks awesome.

Sync/Lost from 3bits on Vimeo.

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2. “dienacht”-Ausstellung

Wie ihr ja sicher schon öfters von mir gelesen habt, bin ich ein Fan von dem kleinem Fotografie-Magazin “dieNacht“. Nun hat der Herausgeber eine 2. Ausstellung in Trier Organisiert. Vielleicht findet einer von euch den Weg dorthin, es klingt sehr spannend.



Pressetext:

Wir laden ein: zu der zweiten großen “dienacht” Ausstellung! Nach dem Erfolg der ersten Ausstellung im Sommer 2008 in Mönchengladbach, findet die Schau in den Gemäuern der ehemaligen Tuchfabrik (Tufa) in Trier statt. Sieben national und international preisgekrönte Fotografen und Illustratoren, die in “dienacht” veröffentlicht wurden oder in der nächsten Ausgabe veröffentlicht werden, zeigen eine Auswahl ihrer Arbeiten:

Ort: Tufa Trier, Ausstellungsraum 2. OG. , Wechselstraße 4, 54290 Trier
Vernissage: Samstag, 9. Januar 2010, 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 10.01. – 21.02.2010
Künstler: Alice Smeets, Arno Schidlowski, claire Lenkova, Gerhard Vormwald, Olivia Bargman, Spike, Werner Schöffel
Ansprechpartner: Helga Hoffmann, Tuchfabrik Trier, Tel.: 0651 / 718 – 2412, info@tufa-trier.de, Calin Kruse, Tel.: 0179 / 7166 236, speak2me@dienacht-magazine.com

Mehr Infos findet ihr im“dieNacht”-Blog

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onetwentysix

Name: onetwentysix

Herkunftsland: NYC / USA

Farben der Seite: Schwarz / Beige / Weiß

Beschreibung: Das Designstudio in der Nähe von New York beschäftigt sich mit allem, was sich um Typo, Branding, Design, Illustration, Fotografie, Fashion, Web und Maketing dreht. Besonders interessant ist aber die Website und vor allem deren Navigation…have fun!

Link: http://onetwentysix.com/

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Mit der Hand die Welt bewegen.

Folgende Zutaten brauch man: Eine schöne Sinfonie, eine Stadtsituation bei Nacht und eine Hand. Dann kann man das realisieren was Jessie Amadio, Corinne DeOrsay und Brett Angelillis von der Drexel University geschaffen haben. Ein wunderschönes Video, mit guten Sound, kreativen Ideen und magischen Momenten.

Franz from Dan Bodenstein on Vimeo.

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Gedanken-Wolke mit dem Elbpoet

Heute möchte ich euch jemanden vorstellen der weniger mit Grafik sondern mehr mit dem textlichen zu tun hat. Einige kennen ihn sicher schon aus Twitter der Elbpoet steht für gehaltvolle Texte und ist wie dieses Interview beweist  ein interessanter Mensch.

1. Stell Dich doch bitte kurz vor.

farbwolke

Meine Eltern gaben mir den Namen Sascha und zwangen mich irgendwann zum Schulbesuch. Die hatten ja keine Ahnung, dass das auch mal zu etwas führen würde. Jetzt bin ich 31, lebe in Hamburg, bin hier und du stellst mir Fragen. Mein Leben ist ein See. Da können noch so viele reinpissen, ich geh trotzdem drin baden, schreib ich irgendwann einmal. Manchmal liege ich aber auch nur am Ufer rum.

2. Was begeistert Dich zur Zeit?

Das Engagement & die Initiative der Menschen & Künstler im Hamburg, die versuchen das Gängeviertel zu erhalten, begeistern mich. Ich war ein paar mal dort & habe mir einige Ausstellungen & Konzerte angesehen. Das Ziel die historischen Häuser zu erhalten um sie kulturell & sozial zu nutzen steht zur Zeit auf der Kippe, daher braucht die Initiative jetzt noch mehr Unterstützung. Also informiert euch, schaut mal vorbei & helft das Viertel zu erhalten. Kurz gesagt: Komm in die Gänge! http://www.gaengeviertel.info/

3. Du verlässt Deinen Körper und siehst Dir selbst zu. Welche 3 Dinge fallen Dir zuerst auf?

Wenn ich das könnte, würde ich mir selbst nicht zusehen. Ich kenne mich ja und nach kurzer Zeit wäre mir langweilig.  Nein, Quatsch. Mir würde das Grün hinter meinen Ohren auffallen. In vielerlei Hinsicht ist das so und gewisse Dinge, die ich gerne machen würde, kann ich jetzt noch nicht tun. Für vieles, was in meinem Kopf rumgeistert ist einfach noch nicht die Zeit. Ich denke das es wichtig ist, sich hin und wieder unter die Lupe zu nehmen.
Sich zu beobachten, sich und das was man macht zu hinterfragen. Manchmal ist das nicht einfach und oft habe ich mich in meinen Gedanken verrannt und war dann noch verwirrter. Man sollte es also nicht übertreiben.
Mir würde auch auffallen, dass ich öfter mal “nein” anstatt “ja” sagen sollte und öfter “ja” anstatt “nein”. Und die Laster. Mit manchen fahre ich schon zu lange durch die Gegend und bei vielen ist der TÜV längst abgelaufen.
Ich kann mich davon nur schwer trennen, weiß aber bei einigen, das es nötig wäre.

4. Was machst Du um Deine Brötchen zu verdienen?

Fünf mal in der Woche habe ich das Vergnügen mit vier großartigen Menschen dafür zu sorgen, dass ganz viele andere Menschen in Ruhe, ohne Stress mit der Festplatte arbeiten können und darf nebenbei auch noch was lernen. Ich habe zunächst ein 3 Jahresabo dort abgeschlossen, die Hälfte davon hab ich hinter mir und freue mich nun auf die Zweite.

5. Siehst du deinen Beruf / Ausbildung, eher als Mittel zum Zweck oder ist er deine Leidenschaft?

Ich stehe gerne morgens auf und weiß auch wofür. Manchmal gibt es nicht so schöne Tage, dann hilft es mir daran zu denken, wo ich nach getaner Arbeit wieder lande. Und seit ich meinen Job nicht als notwendiges Übel sehe, sondern als Teil meines “alltäglichen” Lebens akzeptiert habe, funktioniert das alles viel besser. Ich hab eine ganze Weile gebraucht das zu lernen. Natürlich ist er auch ein Mittel zum Zweck, denn mit meiner Leidenschaft lassen sich noch nicht die Miete zahlen & der Kühlschrank füllen.

6. Wir haben eine Kategorie mit dem Namen Inspiration finden auf Farbwolke, als was siehst du deine Inspiration?

Mich hat einmal eine Frau inspiriert sie zu verlassen. Inspiration steckt für mich in vielen Dingen, oft auch in Schlechten. Wenn man, so wie ich, oft erlebt & gesehen hat, wie etwas nicht funktioniert und das damit verbundene Leid und den Schmerz nimmt & sich bewusst macht, dann erhält man die Chance aus den Fehlern der Anderen und auch aus den Eigenen zu lernen. Inspiration kann so viele Gesichter haben, man muss sie nur für sich erkennen. Gelegentlich tarnt sie sich als Gefühl und man weiß nicht, was mit einem los ist. Sie zwingt einen komische Dinge zu tun, Blumen zu kaufen, jemanden in Arm oder auf den Arm zu nehmen. Manchmal kommt sie in einem flüchtigen Momente und dann ärgere ich mich, wenn ich sie nicht nutzen kann.

7. Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Eine gesunde Mischung von heiter bis wolkig. Ich versuche allerdings nicht jeden Tag typisch werden zu lassen. Aber oft will mir das nicht gelingen. Manchmal begegne ich Menschen, denen genau das gelingt und ich trage die Hoffung in mir, eines Tages jemanden zu treffen, mit dem ich daraus einen Dauerzustand machen kann. Ich freue mich schon darauf.

8. Bei welchen geschichtlichen Ereignis wärst du gerne live dabei gewesen?

Ich wäre gern Charles Lindbergh & Otto Lilienthal geflogen. In dieser Reihenfolge. Es gibt viele wunderbare Ereignisse in der Vergangenheit, jedoch gibt es mindestens genau so viele unangenehme. An vielen Dingen kommt man nicht vorbei, wenn man in Deutschland aufwächst & zur Schule geht, was auch gut ist, denn ich finde es wichtig zu wissen, wo man herkommt und in was für einem Land man lebt. Ich habe lange Zeit in der Vergangenheit gelebt, manchmal denke ich zu lange, und habe mich mit Dingen beschäftigt, die ich nicht mehr ändern konnte. Auf viele meiner Fragen habe ich heute immer noch keine Antwort, aber ich finde es inzwischen wichtiger in die Zukunft und nach vorne zu schauen. Hin und und wieder hilft ein kurzer Blick in den Rückspiegel, um zu erkennen, das man auf dem richtigen Weg ist. Man darf sich auch mal verfahren, das gehört dazu, und solange man darauf achtet, nicht in einer Sackgasse zu landen, braucht man keinen Rückwärtssgang.

9. Hast du ein Lieblingswort / Unwort falls ja wieso?

Wörter sind meine Freunde. Einige benutze ich häufiger, andere garnicht. Ich hab sie trotzdem alle gleich gern. Bis auf Hobby, das ist ein doofes Wort.  Ich kenne jemanden der hat den Satz “Worte sind Waffen” auf seinen Arm tätowiert.  Ich bin Pazifist, ich mag keine Waffen, doch in diesem Satz steckt Wahrheit.  Worte können gefährlich sein, sie können aber genau so gut zum Schutz benutzt werden. Sie können dich zu lachen bringen & zum weinen. Man sollte nicht jedes Wort ernst nehmen und manche ganz besonders.

10. Was war der Tiefpunkt & der Höhepunkt deiner textlichen Laufbahn?

Ich glaube, die gab es Beide noch nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass ich noch nicht so lange mit meinen Texten in der Öffentlichkeit auftrete. Vielleicht könnte man den Tag, als ich mich dazu entschloss als Höhepunkt bezeichnen und gleichzeitig auch als Tiefpunkt, denn ich fange ja gerade erst an. Ich bekomme langsam eine Ahnung von den Möglichkeiten, die sich ergeben und freue mich über die Unterstützung und die Kritik der Leute, die ich bekomme.

11. Denkst du man sollte kreative Bereiche wie Dichtung / Fotografie / Musik voneinander trennen oder ist die Symbiose aus allem für dich der Nährboden auf dem du stehst?

Für mich lassen sich diese Dinge nur schwer trennen. Von allem gibt es Sachen, die ich nicht mag oder mit denen ich einfach nichts anfangen kann. Jede Kunst, ob nun Dichtung, Musik, Fotografie, Film, Malerei oder Haare schneiden ist für sich schon so vielfältig & inspirierend, dass es oft schwer für mich ist, mich mit allem auseinander zu setzen. Ich versuche soviel wie möglich mitzunehmen und achte darauf mich nicht zu viel zu sättigen, weil ich denke das ein gewisser Appetit und die damit verbundene Neugier wichtig ist, um sich auch auf neue, unbekannte Dinge einzulassen. Das funktioniert auch beim Essen und anderen Begebenheiten im Leben.

12. Kannst du uns Einblicke in deine aktuellen Arbeiten geben?

Auf meiner Website www.elbpoet.de veröffentliche ich hin und wieder Texte oder schreibe in den Blog. Termine sind dort auch zu finden. Aktuell habe ich einen Beitrag bei den “Mobile-Sessions” eingereicht.
Man kann dort eine Reise nach Chicago, also in die Heimatstadt des Poetry Slams gewinnen. Da ich genau das geplant hatte, dies dann aber ins Wasser fiel, dachte ich, das sei eine gute Gelegenheit vielleicht doch noch hinzukommen.  Hier findet man meinen Text, er heißt “Urbanes”: http://www.mobile-sessions.com/Battle/Battle-2-Wort/(battle)/3887 Wenn euch gefällt, was ihr lest, dann freu ich mich über eure Stimme.

13. Was hältst du von der Farbwolke? Was gefällt dir und was könnte man evtl. noch verbessern?

Ich finde man merkt der Farbwolke an, dass dort Menschen hinter den Kulissen werkeln, die auch wissen was sie tun & dies lieben. Das ihr euch nicht nur auf einen speziellen Bereich festgelegt habt, sondern eine große Bandbreite abbildet und vorstellt gefällt mir. Die Dosis macht das Gift & wenn ich die Zeit finde, dann hole ich mir bei euch meine ab. Man kann schön stöbern und den einen oder anderen Schatz habe ich schon gefunden.

14. Empfehle doch mal unseren Lesern ein paar Blogs / Webseiten die du besonders magst.

Muss man zu Twitter noch viel sagen? Wer Twitter nicht kennt, der sollte dort mal vorbei schauen. Mehr sag ich auch nicht dazu. Selber erleben! Seit kurzem treibe ich mich auf MySlam.net herum. Dort findet man z.B. viele Termine von Lesungen und Poetry Slams in ganz Deutschland und natürlich viele Slam Poeten.  YouTube, der Klassiker.

15. Du hast einen Tag mit einer bekannten Persönlichkeit deiner Wahl was würdest du gerne mit wem machen?

Ich würde mich mit Helge Schneider ins Studio einschließen. Was dabei herauskommen würde, überlasse ich jetzt eurer Fantasie.  Meine behalte ich für mich, denn wer weiß, vielleicht erlebe ich das ja eines Tages tatsächlich.

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