VANGUARD ABEO Pro 283CT + GH-300T – Stativtest

Die Firma Vanguard hat mir netterweise ein Stativ zum testen geschickt. Da lasse ich mich natürlich nicht 2x bitten. Das Stativ kommt in einer sehr wertigen Verpackung daher und fühlt sich beim auspacken schon einmal gut an.

Die Fakten:

- Auslöser am Pistolengriff
- 3-in-1 geländegängige Füße
- Stativbeine individuell auf 25, 50 und 80 Grad anpassbar
- Inklusive abnehmbaren professionellen Kugelkopf
- Lieferumfang:Carbon Foto Video Stativ
-professioneller Kugelkopf GH-300T
-Stativtasche
-Schnellwechselplatte QS-60

 

Mit einem mitgelieferten Kabel, verbindet man die Kamera mit dem Pistolengriff. Nun kann ich die Kamera über den Abzug auslösen. Dabei entstehen natürlich geringere Verwacklungen. Der Pistolengriff eignet sich hervorragend für Sportfotografen und für das fotografieren schnellerer Motive.  Der Kugelkopf lässt mir enorme Freiheit und der schwenkbare Arm des Stativs eröffnet mir Perspektiven die ich sonst so nicht bekommen kann.

Ein kleines Video was das Stativ etwas näher zeigt:

Wer sich für dieses Stativ interessiert kann sich einmal auf der Vanguard Seite genauer umschauen.  Persönlich würde ich es jeden der bewegte Motive fotografiert empfehlen.

Tags: , ,

Abgelegt unter: video

Sixt Werbung – Tic Tac Toe

Man kann sich ja darüber streiten, wie unsagbar schlecht diese Werbung ist. Man belebe eine alte Girlgroup, lässt sie ihren eigenen Hit covern und baut drum herum noch ein trashiges Video. Schon ist die neue Sixt Werbung fertig. Fürchterlich, ich hab es mir angeschaut. Bis zum Ende.

Tags: , ,

Abgelegt unter: video

Zwischen Zwei Welten…

Vor 72 Stunden habe ich noch mit Waisenkindern in Uganda gespielt, heute sitze ich wieder im Arbeitszimmer und arbeite an Fotos, Hochzeitaufträgen und Porträts. Sobald mein Kopf für ein paar Minuten ruhe findet, begibt er sich zurück nach Afrika. Die Gedanken kreisen umher, gerade nach der Nachricht das Entebbe derzeit kein Wasser hat, schockiert mich im Nachhinein sehr. Da Wasser, die einzige konstante war, auf die man sich in den letzten 14 Tagen verlassen konnte. Aber was machen die Kinder, die wir dort hinterlassen haben? Denken sie noch an einen oder ist es wie so oft: “Aus den Augen aus dem Sinn?”

Gestern wollte ich in die benachbarte Stadt über die Autobahn fahren, die Auffahrt war gesperrt, ich fluchte im Auto und einen kurzen Moment später dachte ich mir: “Es kann doch nicht sein, da bist du 2 Tage in Deutschland und schon regst du dich wieder nur über alles auf…” So ist es eben, alles geht viel zu schnell. Eben noch den afrikanischen Matsch am Schuhwerk und 9 Flugstunden später schließt du einen neuen Handyvertrag ab. Es ist schwer klarzukommen, weil man das Gesehene noch lange nicht verarbeitet hat und dieser Prozess erst einmal einsetzen muss. Dann noch diese eigene Angst, die Erlebnisse viel zu schnell zu vergessen, die Angst vor dem erblassen der Gedanken. Schwer zu beschreiben. Am liebsten würde ich die eigene Seele vom Stand 4. November 2012 in einem Glas konservieren und immer rausholen, sobald ich mich über die kleinen Sorgen des Alltags aufrege.

Nun gilt es sich, wieder zu fixieren. Hier in Deutschland die Projekte, die man in Uganda fest im Kopf hatte, auch umzusetzen. Dabei sieht man den eigenen Terminkalender und schüttelt ständig mit dem Kopf … Wie soll das alles in der kurzen Zeit machbar sein? Irgendwie wird es gehen, es geht immer, man muss es nur durchziehen.

Tags: , , ,

Abgelegt unter: Farbwolke Intern

Behandele die Menschen so, wie du behandelt werden möchtest.

Nach 3 Tagen Safari, unzähligen Fotos bin ich zurück im Waisenhaus. Man empfindet es schon ein wenig als das eigene Zuhause. Als sichere Zone in der man sich ohne Bedenken bewegen kann. Hier wird jeder Tag zum Ereignis, es wird gewerkelt und mit den Kindern gespielt. In den Abendstunden wird es meist ernster, man bespricht Projekte und ich überlege, was man noch fotografieren kann.
Ich selbst ziehe mich abends relativ schnell zurück, um die Eindrücke zu verarbeiten und mal ein paar Minuten für mich selbst zu haben. Es ist anstrengend, erfüllt einen aber mit Zufriedenheit. Es sind viele Fotoserien entstanden und geplant. Am Anfang war es der reine Überfluss an Eindrücken, Gerüchen und Farben, mittlerweile kann ich mich auf Details fokussieren, was in den ersten Tagen kaum möglich war.
Es ist unglaublich das Ich in 4 Tagen schon wieder in Leipzig sein Soll und ich mich wieder dem Alltag stellen muss, obwohl hier noch so viel zu machen ist. Wir sind dabei, auf geht’s. Auch inLeipzig, kann ich einiges von dem Umsetzen, was hier geplant wird.
 

Abgelegt unter: Autoren-Portfolio

Ein paar Tage Entebbe, Uganda…

Es ist schwer seine Gedanken in Worte zu fassen. Jeden Tag passiert so viel, man gewöhnt sich so schnell an alles. Abends ist der Strom fast immer weg, die Generatoren machen einen enormen Krach. Gerade sitze ich in einem dunklen Aufenthaltsraum, nur der Laptop scheint, alles andere ist dunkel. Es ist so widersprüchlich, mit einem USB-Stick könnte ich jetzt sogar ins Internet, obwohl ganz Entebbe (mein derzeitiger Aufenthaltsort) kein Strom hat.

Diese Gegensätze sind es, die ich mit dieser Reise gesucht habe. Wir gehen alle 2 Tage in die “early learning school” Eine Schule, wo hauptsächlich Waisen Unterricht werden, ich wohne derzeit in einem Waisenhaus. Hier gibt es Menschen, die sich kümmern, die ihr halbes Leben aufgeben, um hier helfen zu können, oder probieren hier ein Waisen zu adoptieren. Auf einmal fühlt man sich in seiner eigenen kleinen Fotografenwelt, lächerlich.

Was ändert schon ein Foto? Wenn hier Leute über Jahre hinweg, was aufbauen. Ich bin nicht der erste Fotograf, der nach Afrika reist, ich weiß nicht, ob das was ich mir eingebildet hab, überhaupt stimmt. ”Wenn du einmal nach Afrika reist, Martin, dann mach auch was vernünftiges …” Ist es wirklich vernünftig, Waisenkinder beim Spielen, essen oder beten zu fotografieren? Ist es nicht vielleicht besser, sich mit diesen Kids hinzusetzen und mit ihnen ein Buch zu lesen? Die Kinder, die ich bisher getroffen habe, sind extrem realistisch, sie wissen, dass sie wohl niemals ein anderes Land als ihr eigenes sehen werden…

Heute hab ich ein 15 Jähriges Mädel (schätzt man so, die Waisen wissen oft ihr eigenes Alter nicht…) gefragt, was sie als Erstes machen würde, wenn sie in Deutschland wäre… Ihre Antwort: Ich würde meine Hand in den Schnee stecken und diesen Schnee essen.

Verdammt, sollten wir glücklich sein über das, was wir alles haben…

Neue Fotos von meiner Uganda-Reise gibt es auf Facebook. 

Tags: , , ,

Abgelegt unter: Farbwolke Intern

Fotoprojekt: WE ARE TRAFFIC

In Hamburg wird gerade ein sehr schönes frisches Fotoprojekt etabliert. Es geht darum die “Liebe zum Fahrrad” zu zeigen und auch darzustellen. Die Grundthese: Wir Fahrradfahrer haben auch Rechte! Es muss nicht immer das eigene Auto sein, um von A nach B zu kommen. Ein sehr schönes Fotoprojekt von Björn Lexius und Till Gläser, dem man definitiv Beachtung schenken sollte.

 

Tags: , ,

Abgelegt unter: Linktipps

DESIGNSTRAPS – Kamerabänder.

Eigentlich ein Artikel, der schon längst überfällig ist. Anne von DESIGNSTRAPS schrieb mich vor einigen Monaten an und fragte mich, ob nicht mal ein Kameraband testen wollen würde? Ich schaute mich im Shop um und entschied mich schlussendlich für das Model: “The Reaper“.  Eigentlich bin ich bei meinem Equipment eher der Sicherheitsmensch. Es muss funktional sein und vor allem hohen Belastungen standhalten. Nun hab ich aber dieses Band schon einige Monate im Einsatz und muss sagen, ich bin begeistert. Es sieht gut aus, hält allem stand und es ist definitiv hübscher anzusehen als das Standardband von Canon oder Nikon.  Also falls ihr eure Kamera mal etwas aufhübschen wollt, dann schaut mal bei den Frankfurter Mädels vorbei. Ihr Webshop ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Als Mann sollte man sich von den blumigen Kamerabändern nicht blenden lassen, es gibt auch eine Männerkollektion.

Übrigens die 2 Gründerinnen helfen auch in der Welt:

Da wir daran glauben, dass wenn man als gutes Beispiel voran geht, Dinge in der Welt verändern kann, sind wir auch der erste Foto Onlineshop, der teilt. Mit unserem Sharety Kameraband unterstützen wir die Andheri Hilfe und blinde Kinder in Blangladesh. Vielleicht sagen jetzt manche von euch, dass es nur ein Produkt ist, das spendet…aber wir wünschen uns genauso wie ihr, dass wir es bald schaffen, dass jedes verkaufte Produkt „teilen“ wird. Wir sind noch jung, aber wenn wir mal groß sind, wollen wir mit den verschiedensten Projekten Menschen glücklich machen.

Sobald ich mir einen 2. Kamerabody zulege, werde ich diesen Shop auch wieder besuchen.

Tags: , ,

Abgelegt unter: Linktipps