Datentransfer der Zukunft

Auf T3N gesehen und für gut empfunden. Der Datentransfer der Zukunft, man hält sein Device an einen Monitor und schupst einfach die Daten auf das andere Device. Ein sehr geiles Konzept wie ich finde und hoffentlich wird es bald Wirklichkeit. Ich würde es mir wünschen.

Mehr Informationen zu dem Konzept findet ihr unter: http://blog.ishback.com/?p=1025

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Als das Licht laufen lernte.

Daniela Leitner schrieb mir vor einigen Wochen eine E-Mail um mir ein bestimmtes Projekt vorzustellen. Ich hab mich etwas eingelesen und bin begeistert. Daniela schrieb eine Diplomarbeit mit dem Titel:  »Als das Licht laufen lernte«. Sie beschreibt ihre Arbeit kurz und knapp:  ”Meine Diplomarbeit verbindet die Welt der Wissenschaft mit der Welt des Designs und dies auf äußerst humorvolle und kreative Weise.” 

Beim durchklicken haben mich die Bilder die sie dazu geschossen hat, sehr begeistert und über 1000 Seiten. Ein Mammut-Projekt.  Weiter schreibt sie:

“Um auch hartgesottene »Physikverweigerer« aus der Reserve zu locken, ist das Text-Bild-Verhältnis mehr als ausgewogen, zudem werden sämtliche Texte stets behutsam häppchenweise präsentiert. In sieben Kapiteln, die jeweils sieben ganze Bücher geworden sind, beschäftige ich mich zunächst mit der Welt des Al­ler­kleins­ten, die durch die Quantenmechanik beschrieben wird, anschließend wird die Licht­ge­schwin­dig­keit und die Spezielle Relativitätstheorie ins Visier genommen. Unsere Sonne, die Entstehung des Sonnensystems sowie die allerersten Sterne, die es in unserem Universum jemals gab, werden in weiteren Kapiteln intensiv beleuchtet. Mit dem »Lichtvorhang«, dem Moment, in dem das Licht laufen lernte, sowie dem Anfang von allem, dem Urknall, endet die umfangreiche Buchserie schließlich.


Der »Rote Faden« des Projekts ist die sogenannte »Rotverschiebung«. Licht wird nämlich, sobald es sich von uns entfernt, mehr und mehr ins Rote verschoben. Und da das Universum expandiert, erscheint Licht, von je weiter es kommt und je tiefer es sich somit in der Vergangenheit befindet, immer röter. Entsprechend verändert sich die Papierfarbe der einzelnen Kapitel, die ja von der Gegenwart immer weiter in die Vergangenheit führen, schrittweise von Violett nach Rot und auch die Farben der Fotografien passen sich dabei an.


Grundlage dieser Buchserie war eine extrem intensive Recherchephase, in der ich mir völlig freiwillig und ohne, dass ich zunächst wusste, warum ich das überhaupt tat, physikalisches Fachwissen angeeignet habe. Schuld an alldem war der Physiker Prof. Dr. Harald Lesch, der mit seiner Sendung »alpha-Centauri«,zum Thema »Was ist Licht?«, ein seltsames Erweckungserlebnis in mir auslöste. Denn zuvor war das Thema Physik für mich (wie wohl für so viele) der absolute Horror… Harald Lesch hat meine Arbeit, obwohl ich keine Studentin an seiner Hochschule war, freiwillig betreut und auch das Vorwort dafür verfasst. Es ist geplant, die Buchserie von einem Sachbuchverlag verlegen zu lassen sowie weitere Bücher in diesem Stil zu publizieren. Ein gemeinsames Buchprojekt mit Harald Lesch ist bereits in Planung.”

Ein sehr spannendes Projekt, ich hoffe es irgendwann einmal gedruckt in der Hand halten zu können. Die Fotos überzeugen mich und ich glaube der Inhalt bringt einen spielerisch was bei.

Mehr Informationen zu dem Buchprojekt gibt es bei der Daniela auf der Webseite: http://www.danielaleitner.de

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LE.View mit Alte Eule / Sarah Storch

LE.View ist eine Interviewreihe aus der Stadt Leipzig. Ich möchte euch in unregelmäßigen Abständen Menschen aus meiner Heimatstadt Leipzig vorstellen, die für mich Kreativ und Interessant erscheinen. Sarah ist mir durch die tollen Fashionbilder aufgefallen die sie in und um Leipzig macht.

Hey Sarah, stell Dich doch bitte kurz vor.

Ahoi! Mein Name ist Sarah Storch, wahlweise auch Eule genannt, wohnhaft im schönen Leipzig und nun ganz frisch selbstständig, hauptsächlich im Bereich Portrait – und Modefotografie.
Kannst du mir ein bisschen von Dir erzählen, wo bist Du aufgewachsen und was hat Dich beeinflusst?
Ursprünglich komme ich aus der Provinzstadt Gotha bei Erfurt, habe mich dann entschieden meine Ausbildung als Fotografin aus privaten Gründen in Leipzig zu beginnen und nun bleibe ich hier :)

Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Wie ich so richtig damit begonnen habe zu fotografieren ist eigentlich eine gute Frage.
Ich denke ich war damals in meiner Heimatstadt ein wenig frustriert und gelangweilt und habe nach einer neuen Aufgabe gesucht. Ich habe mich dann entschieden mir über Ebay eine analoge Spiegelreflexkamera zu kaufen und bin dann einfach losgezogen und habe damals nur auf Film fotografiert. Später entschied ich mich mir eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen, um auch mehr über die digitale Bildbearbeitung zu erfahren. Eigentlich habe ich von Anfang an immer Personen fotografiert und inszeniert, damals wie so ziemlich jeder in alten Industriegeländen,was mich aber mittlerweile überhaupt nicht mehr reizt. Ich hatte immer genug Freunde die sich auf meine Schandtaten eingelassen haben, an dieser Stelle nochmal ein Danke dafür :)

Wie bist du auf den Namen Alte Eule Photography gekommen? Faszinieren dich diese Tierchen?
Das bleibt mein kleines Geheimnis, ist allerdings unspektakulärer als man denkt ;)

Du bist eine wahnsinnig gute Fashionfotografin, woher kommt diese Passion und was fasziniert dich selber daran?
Oh danke für die Blumen, aber für mich bin ich noch Meilensteine von einer “wahnsinnig guten Fashionfotografin” entfernt. Ich bin ein wirklich sehr selbstkritischer Mensch und mit meinen aktuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten eher unzufrieden ;)
Ich glaube am meisten fasziniert mich daran, dass man gerade im Fashionbereich unglaublich viel inszenieren kann, gerade mit außergewöhnlichem Makeup, Kostümen und Licht. Ja, ich glaube deswegen ist das so.

Gib doch unseren Lesern doch mal 1-2 Tipps wie man zu so guten Aufnahmen kommt…
Ich denke das wichtigste überhaupt ist, dass man Licht in allen seinen Facetten verstehen lernt ;)
dann kommt lange Zeit nichts..

….


dann vielleicht noch eine schicke Festbrennweite mit guter Lichtstärke und los gehts!

Mit was bearbeitest du deine Bilder? Kannst du uns ein wenig in deinen Workflow entführen?
Hauptsächlich mit Photoshop CS5, hier und da mal Lightroom und andere Programme für Analogfilter oder ähnliches.

Fotografierst du auch andere Dinge? Wenn ja was und warum?
Wie schon oben erwähnt, habe ich eigentlich schon immer Personen fotografiert,
damals noch abgelegene Industriehallen und Stillleben, aber das reizt mich momentan überhaupt nicht mehr, aber da gibt es andere super Fotografen für ;)

Was sagst du zum derzeitigen Trend “zurück in die analoge Fotografie” ? Reizt dich das Thema?
Mich reizt das Thema nach wie vor sehr sogar, allerdings habe auch Ich zu wenig Zeit mich ausgiebig mit der analogen Fotografie zu beschäftigen. Eigentlich hatte ich vor hier in Leipzig an der HGB Fotografie zu studieren, habe auch ein Jahr an der Abendakademie gelernt und in dieser Zeit habe ich fast ausschließlich analog fotografiert und beispielsweise auch ungewöhnliche Dinge ausprobiert wie zb auf Strumpfhosen oder ähnliche Stoffe belichtet :) Bemerke gerade während des Schreibens, dass ich mich wieder öfter an solche Sachen wagen sollte, mein Belichter staubt schon ein :)

Du wurdest ja in dem bekannten Stadtmagazin “Leipzig Exklusiv” abgedruckt, wie wahr bisher das Feedback über diese kleine Auszeichnung?
Sehr positiv muss ich sagen, musste die Hefte natürlich auch überall hinschicken, damit auch die Nicht-Leipziger teilhaben dürfen :) Hat auch echt eine Menge Spaß gemacht und das wertvollste war eigentlich, dass ich keinerlei Auflagen hatte und meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Das Feedback auf die farbigen Rauchbomben war auch hoch :D


Was war bisher dein größter fotografischer Erfolg?
Das ist irgendwie eine wirklich für mich eine schwer zu beantwortende Frage, in erster Linie bin ich schon glücklich, wenn der Kunde mit mir und meiner Arbeit zufrieden ist,
ich denke aber die erste Printversion in einem Magazin, in dem Falle dem Leipzig Exklusiv Magazin, bleibt schon etwas ganz besonderes :)
An dieser Stelle nochmal Danke an alle Beteiligten!

Mit welcher Person würdest du gerne einmal ein Bier/Wein trinken gehen und an welchen Projekt würdest du dann mit dieser Person arbeiten wollen?
Ich glaube am meisten geprägt hat mich der englische Fotograf Tim Walker, weil er so wunderbar Kind geblieben ist und das auch in seinen aufwendig gestalteten Fotos zum Ausdruck bringt. Am tollsten sind die Möglichkeiten die er hat, unglaublich faszinierende Kulissen auf die Beine zu stellen, ja da wäre ich gern dabei und würde staunend neben ihm stellen wollen :)


Hast du ein Onlineportfolio was du unseren Lesern empfehlen würdest? Fotografen, die dich beeinflusst haben?
Wie schon erwähnt, der unglaubliche Tim Walker, Bruno Dayan, Kristian Schuller, Monika Menez, und und und…

Du bist gerade in und um Leipzig stark vertreten. Was verbindest du mit der “Heldenstadt” und wie siehst du die dortige Kreativ-Szene?
Bin ich das :) ? In erster Linie verbinde ich mit Leipzig das es zu meiner Heimat geworden ist, was ich so vermutlich nicht erwartet hätte. Des weiteren viele tolle emotionale Erinnerungen, Momente und Menschen die mich geprägt haben. Gerade in Bezug auf meine Branche fehlt es hier an Modelagenturen, Visagisten bzw. Maskenbildnern.


Wir haben eine Kategorie mit dem Namen „Inspiration finden“  auf Farbwolke, aus was ziehst du deine Inspiration?
Definitiv auch von anderen Fotografen, (Fashion) Blogs, Designern, Büchern, Magazinen usw.
Oft ist es aber auch so, dass mir mitten in der Nacht irgendwelche Szenierien einfallen, die ich dann später umsetze :)

Noch ein paar abschließende Worte an unsere Leser?
Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal rechtherzlich an all die tollen Menschen,
die mich von Anfang an unterstützt haben bzw. unterstützen, prägen und helfen
(dieser Part kommt immer viel zu kurz,so.) Ansonsten stöbert auf meiner Website, bombardiert mich mit Anfragen, ich freu mich darauf! Und ein Danke Martin auch an dich für die Möglichkeit mich der Welt vorzustellen :)

Kontaktdaten :

http://www.alteeule.com/

ALTE EULE PHOTOGRAPHY I Sarah Storch
- based in Leipzig –
info@alteeule.com
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Stift Stop-Motion

Peter Köller baut öfters Stop-Motion Filme. Sein letztes Werk PENS wurde am Oster-Wochende auf der Revision 2012 in Saarbrücken veröffentlicht. In dem Video könnt ihr simple Stifte in verrückten Kombinationen und Farben sehen. Gerade die cleane Umgebung hat etwas spaßiges.

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Google Glasses & Microsoft Parodie

Ich bin ein Riesenfan der Daniel Suarez Bücher – Darknet & Daemon Dort geht es Hauptsächlich um eine HUD (Head-up-Display) und wie sich dadurch die Welt verändert. Nun hat letzte Woche Google ein kleines Konzeptvideo vorgestellt – was genau so eine Zukunftsbrille vorstellt. Ich finde es super genial. Kein Handy mehr, alles passiert in der Bewegung. Sobald so eine Idee einmal Marktreife erhält werde ich mir definitiv eine zulegen.

Wir wären natürlich nicht im Internet, wenn es ein paar Stunden später nicht auch eine Parodie mit einer Windowsversion dieser HUD-Brillen gäbe.

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Skateboarden in der DDR

Was verbindet ihr mit der DDR? Pioniere, Stasi und Ostsee? Auf Arte lief in der Sendung Tracks, ein Beitrag über einen Film von Skatern in der DDR. Der Film heißt This ain’t California. Man kann diesen Film übrigens auf einer Webseite unterstützen. (via Kraftfuttermischwerk)

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Dinge kaputt machen – in Slowmotion.

Dinge können kaum schöner kaputt gehen, als in Slowmotion. Hier seht ihr Eier zerplatze. Stifte die in alle Einzelteile zerbrechen. Einfach mal anschauen und genießen.

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