Inspiration finden, aber richtig Teil 2
Heute möchte ich euch den 2. Teil unserer Serie “Inspiration finden, aber richtig” vorstellen. Diesmal möchte ich euch Ideen liefern, wie man außerhalb des Internets und des Büroalltages Ideen finden kann.

Ihr könnt euch gerne auch den 1. Teil zu Gemüte führen (der sich um die Inspirationsfindung im Internet dreht).
- Jeder von euch wird sicherlich ein Handy haben. Nun sieht man ja öfters, auch im normalen Alltag ungewöhnlichen Dinge, die unseren Denkprozess anregen können. Wieso haltet ihr solche Dinge nicht mit eurer Handy Kamera fest? Mittlerweile hat fast jedes Handy so eine Funktion. Knipst ein Foto oder macht ein Video, es kommt auch nicht auf die Qualität dessen an, sondern das was es aussagt. Eine Tüte im Wind kann schon genug Prozesse im Gehirn auslösen.
— - Habt ihr Freunde die besser sind als ihr? Egal ob im Grafik, Screen oder Fotografie Bereich? Falls ja, dann trefft euch mit diesen Leuten und tauscht euch aus. Ich bin einmal mit einem Semi-Professionellen Fotografen losgezogen und es hat sich als sehr kreativ-fördernd herausgestellt. Man guckt, wie setzt er sein Motiv in Szene, was beachtet er alles dabei, ich selber hab mich ein wenig mehr im Hintergrund gehalten nur um zu beobachten. Es ist ja nicht verboten sich kleine Tricks und Kniffe abzuschauen. Helfen tut es enorm.
— - Wir fahren doch meist, alle Auto. Aber bleibt uns da die Ruhe um unsere Umwelt wahrzunehmen? Fluchen wir nicht eher über denjenigen der vor uns mit 60 km/h über die Landstraße tuckelt? Ich fahre öfters, Zug / Bus / Bahn. Irgendwie ist es ein ganz anderes Fahrerlebniss man achtet mehr auf die eigene Umwelt, bekommt so, den Kopf frei und gerade über solche “Umwege” vielleicht eine zündende Idee. Steigt in die Straßenbahn ein, kauft euch eine normale Fahrkarte und fahrt einfach mal darauf los.
— - Warum immer im Netz nach den neusten Trends gucken? Es gibt einige sehr empfehlenswerte Bücher, die man sich gemütlich auf der Terasse anschauen kann und in so einer entspannten Atmosphäre kann es klick machen.
— - Wie oft hat man einen flüchtigen Gedanken, den man relativ schnell wieder verwirft? Ich selber hab dies öfters. Nur leider ist es meist so, das man diese Gedanken eben nicht festhält. Deswegen hab ich es mir angewöhnt, ein kleines Notizbuch mit mir herumzu tragen. Es ist nicht schwer und ein Stift hab ich auch immer dabei. Genauso ist auch dieser Beitrag entstanden, ich hab über Tage hinweg, über diverse Kreativ-Schübe nachgedacht und dann in Stichpunktform in mein Notizbüchlein geschrieben. Bis ich mit den diversen Punkten zufrieden war.
— - Ist man im Büro gefangen, kann es auf Dauer zu einem Virusinfekt auf die eigene Kreativität kommen. Richtig aus den Alltag ausbrechen, funktioniert auch nicht dauernd, wir haben ja schließlich nicht ständig Urlaub. Mir hilft öfters, die komplette Isolation, ein kleiner Spaziergang durch die Stadt oder man fährt zu einen abgelegenen Wald und geht ein paar Meter, vielleicht auch mit der Lieblingsmusik auf den Ohren. Somit kommt zumindest für einen kurzen Moment der ganze Bürosmog aus unseren Köpfen.
— - Ein Kollektiv bilden kann auch sehr hilfreich sein, nimm doch an einem Fotografen-Stammtisch teil oder gründe dir deine eigene Kreativ-Zelle. Wichtig ist der direkte persönliche Austausch. Vielleicht ergeben sich dadurch ganz neue Ideen und Kollobarationen, die man so nicht für möglich gehalten hätte.
Fazit: Es brauch nicht immer das Internet, um neue kreative Ideen zu generieren, man sollte sich auch nicht unter Druck setzen, nur weil einen nicht sofort etwas einfällt. Meistens sind es dann doch eher die spontanen Ideen die zum Erfolg verhelfen.




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