Ich war mal wieder in diversen kaputten Gebäuden unterwegs und habe Fotos gemacht. Derzeit bin ich dabei neue Foto-Ideen zu entwickeln um mal aus diesen ganzen Schutt-Gebäuden herauszkommen. Mal schauen was die nächsten Wochen so an Innovationen bringen. Natürlich interessiert mich wie immer euer Feedback zu meinen Bildern.
Falls ihr euch für meine Bilder interessiert könnt ihr auch gerne mal auf mein Portfolio http://www.martin-neuhof.com vorbeischauen. Ich freu mich über jeden Besucher.
Gestern war ich Gast auf einer Party. Dort kam das Thema auf. Wieviele Fotos benutzen wir am Ende wirklich und welche wandern gesichert auf die Festplatte bzw. werden gelöscht? Ich hab von einigen Fotografen gehört, die 2000 Fotos pro Shooting machen und dann höchsten 5 Fotos weiterverarbeiten. Wieviel Ausschuss produziert ihr? Ich selber mache bei einen 1-2 Stündigen Shooting 200 – 300 Fotos. Davon verwende ich meistens 5-10 Fotos. Von diesen 200-300 Fotos kann ich auch so ca. 10-20 löschen, da sie im nachhinein nicht das gewünschte abbilden. Bleiben also ca. 170 Fotos, die einfach archiviert werden und dann eher selten bestaunt werden.
Nun frag ich mich, ob ich dadurch ein schlechter “Fotograf” bin, da ich nur 5-10% der Fotos wirklich nutze. Fehlt mir dann vielleicht eben doch ein fotografisches Auge? Gibt es Leute die nur 10 mal auf den Auslöser drücken und dann alle Bilder weiterverwenden? Ihr seht ich stelle sehr essentielle Fragen, die mich gerade beschäftigen und über die ich gerne mit euch diskutieren würde.
Einen Fotografen über die Schulter schauen, sowas ist immer ganz schön, man sieht die Visa, die Foto Ideen, das Abbruchhaus, sehr gut und Stimmungsvoll eingefangen. Da bekommt man gleich Lust sich mit hinzustellen und auch ein paar mal abzudrücken.
Beschreibung: Ich schaue mir täglich, sehr viele Seiten im Internet an. Bewerte sie, überlege ob sie was für meine kleine Farbwolke wären. Bei diesem Fotografen-Portfolio musste ich keine Sekunde lang überlegen. Tim Mac Pherson entführt in ganz alltägliche, abstrakte Bildwelten. Er arbeitet mit alltäglichen Situationen, überlagert sie aber mit unzähligen Menschen oder merkwürdigen Situationen. Für mich im Jahr 2010 – die “Entdeckung”.
Schon über 1 Monat vorbei da ist doch wieder einiges im Flickr Pool bei uns gelandet. Hoffe euch gefällt die kleine Auswahl. Heute mal keine Menschen, sondern nur Landschaft.
Da gestern irgendwie Twitterfeed down war und ihr dadurch nicht über unseren Twitter Account kreativen Input bekommen habt. Gibt es dafür heute kreative Links zusammen gefasst.
Auf Hayduk.de gibt es Tipps, wie man auch bei der kalten Jahreszeit vernünftig zum fotografieren kommt und dabei warme Hände behält. Sehr hilfreich.
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Auf Qlod.org werden 10 deutsche Twitter-Accounts empfohlen. Wer twittert, sollte diesen Leute definitiv folgen.
— UARRR hat mal ganz einfach für alle erklärt was Twitter ist wie es funktioniert und warum man es mögen muss. Äußerst kreativ.
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Regenbogen-Farben sieht man ja zu dieser Jahreszeit eher selten, INSTANTSHIFT hat eine Liste mit 80 verschiedenen Bildern die die Regenbogen-Farben enthalten zusammengestellt.
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50 gute Photoshop Aktionen die euch das Leben im Umgang mit Fotos erleichtern findet ihr auf webdesignledger.
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Sehr schöne Fotos von Sorceria, in einem Flickr – Stream. Sehr sehenswert.
Wir möchten mehr Gastartikel und testen jetzt ob evtl. einen weiterer Autor für uns vom Vorteil sein könnte. Da ich André schon lange über Twitter verfolge (und ich ihn hoffentlich bald mal REAL kennenlerne), hab ich ihn einfach mal gefragt ob er einen Test-Gastartikel schreiben möchte. Wie gefällt euch der Artikel? Würde mich sehr über Feedback freuen, los gehts.
Mein erster Gastartikel für die Farbwolke und dazu noch der erste nicht private, mal eben schnell dahin geschriebene Gedankenfetzen. Ich bin André Duhme, Student im kleinen Wernigerode und hungrig auf die Welt. Wenn ich nicht als Mediensöldner, oder Omis Liebling unterwegs bin, fotografiere ich manchmal. Analoges und digitaltes findet ihr auf meinem Fotoblog oder bei Flickr. Ihr könnt mir auch gern auf meiner bunten Reise durch das Universum auf Twitter folgen.
Vor ungefähr zwei Jahren kamen mir das erste mal sehr beeindruckende Fotos einer Holga unter. Holgagraphy war plötzlich in aller Munde und die dort aufgestellten Regeln gefielen mir, deckten sie sich doch mit Gedanken, die ich auf Spaziergängen, Autofahrten und hektischen Wegen zwischen zwei Terminen hatte. Ich bin oft Beobachter. Es gibt schöne, witzige, schreckliche, unangenehme und noch viele andere Momente, die es Wert wären, sie festzuhalten. Einiger dieser besagten Momente bannten Menschen auf dem Planeten plötzlich mit einer billigen Plastikkamera auf teurem 120er Rollfilm. Seit diesem Sommer besitze ich ebenfalls eine Holga. Dieses Szenespielzeug wollte ich mit zum Hurricane Festival nehmen, um meinen Drang nach Fotografie dort befriedigen zu können, ohne Angst um meine teuere digitale Ausrüstung zu haben. Das erste Mal analog, das erste Mal ohne jeglichen Hinweis wie denn Belichtung und Schärfe ausfallen würden. Der Moment, die entwickelten Bilder zusehen, war ein Moment der Überraschung, Freude, Spannung und Enttäuschung. Ich hielt Fotos mit Charakter vor mir. Herrlich unperfekt, Momenten wie aus der Sicht eines anderen, hatte ich doch keine Ahnung, wie Film und Kamera denn zusammenarbeiten würden. Der zweite Einsatz fiel dann schon routinierter aus. Die Kamera war halbwegs verstanden, aber wieder waren die Abzüge eine Überraschung. Für jemanden, der digital angefangen hat, Fotos durch Lightroom und Photoshop zog, war es wie ein Geschenk eines fremden, was der Film da mir in Form von Abzügen offenbarte. So ganz wurde mein ursprünglicher Ansatz jedoch nicht befriedigt. Die Kamera war statt immer, nur selten dabei. Ich überlegte gut, bevor ich eins von zwölf möglichen Bildern eines Films, verschoss. Über Twitter kam dann bald schon die Erleuchtung in Form eines Links. Es gab nun Menschen, die neben ihrer digitalen und analogen Ausrüstung einfach ihr iPhone benutzen. Haptik, Sensor und vor allem Linse sind eher nicht das, was sich jemand wünscht, der einiges an Geld für möglichst scharfe und lichtstarke Optiken ausgegeben hat. Zwei Megapixel gibt es am Ende auf die Festplatte als JPEG. Man kann durchaus Bilder finden, die erstaunen, wenn man über die technischen Vorraussetzungen nachdenkt. Mittlerweile gibt es einige Apps, die dem mobilen Gerät einiges an Möglichkeitengeben. Ich hab „CameraBag“ und „The best Camera“ ausprobiert. Beide sind gute Tools, wenn einem das langweilige zwei Megapixelbild nicht gefällt. Allein Farben und Kontraste sorgen für eine ganz andere Stimmung im Bild. Nicht die Überraschung des Films, schon lange keine Spannung, wie bei einem Abzug, den man nur vorm Bezahlen bei DM an der Kasse betrachtet, aber dafür die Möglichkeit fast immer ein Bild zu machen. Das iPhone ist immer dabei. Will man den Moment um jeden Preis greifen, behalten und sofort mit jedem Teilen, gibt es im Moment kein besseres Tool für mich. iPhone und Holga haben wir sehr deutlich gezeigt, dass Motiv und Fotograf sehr entscheidend für die Qualität des Fotos. Der Fotograf muss sein Werkzeug kennen, um die Möglichkeiten der Technik wissen und diese genau richtig nutzen, um das Motiv bestmöglich in Szene zu setzen. Hier hilft kein Geld, keine L-Linsen und kein Vollformat. In dem man sich zwingt sich auf neue, oder auch alte, Technologien einzulassen und nutzen zu lernen, sich zu beschränken, die mögliche technische Perfektion mal zur Seite zu legen, erreicht man eine neue Sicht auf die Dinge. Das Verständnis für das Motiv wächst, man öffnet sich dem nicht perfekten, alles bekommt einen spezielleren Charakter und am Ende steht wieder ein kleiner Hauch Erkenntnis.
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