
Was kann ein deutscher Lehrer in Uganda bewirken? Eine Menge, er kann vertrauen aufbauen, er kann den Schlüssel zu den Menschen erschaffen um eine wirkliche Hilfe darzustellen. Er stellt alles andere über sein eigenes – Ich. In den letzten Wochen frage ich mich immer wieder selbst. Was kann man als Fotograf schaffen? Man kann Dinge und Ereignisse Bildgewaltig ins Gespräch bringen. International. Du brauchst kein einzigen Buchstaben schreiben und wenn das Bild gut ist wird es überall auf der Welt verstanden. Man erschafft keine Bildwelt sondern lichtet das ab was schon vorhanden ist aber in einem privaten eigenen Blickwinkel.
Das es immer schwieriger wird, ein atemberaubendes Bild zu schießen ist in unserer Foto-Overload-Gesellschaft klar. Vielleicht wirken deshalb Bilder aus anderen Ländern immer erstmal etwas spezieller als die eigenen „deutschen“ Bilder. Mittlerweile manifestieren sich die Gedanken wohin man mal fotografisch reisen möchte. Was man unbedingt mal abgelichtet haben will.
Bei mir sind es folgende Ziele:
- die Insel Island
- das Holi Fest in Indien
- Waisenhaus in Uganda
- Polarlichter im Norden der Welt
- Istanbul
Wenn ich Glück hab kann ich dieses Jahr schon einen Punkt von dieser Liste streichen. Ob Reportage oder Stillleben, die Message muss stimmen. Aus dem eigenen fotografischen Alltag ausbrechen, wird für mich zumindest im Kopf & Herz derzeit immer wichtiger.
Was sind eure Ziele? Was möchtet ihr unbedingt mal fotografieren?
(falls mich irgendein Magazin / Verlag auf Reisen schicken möchte um einen Bildband / Reportage über eine Land zu „knipsen“ meine Mail Adresse steht im Impressum
)
Erschienen am: 14-04-2011 / 2 Gedanken-Wolken »
Tags: fest, Fotografie, holi, indien, island, länder, menschen, reisen, uganda, ziele
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Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen um mal über ein indisches Fest zu berichten, was meine kreativen Gedanken sehr erweitert. Vor ca. 1 Jahr hab ich es mal kurz am Rande erwähnt. Wikipedia erklärt es so:
“Holi, das eines der ältesten Feste überhaupt sein soll, ist das farbenfreudigste von allen. Fünf Tage nach Vollmond ist Rangapancami (Ranga = Farbe; Pancami = der 5. lunare Tag), der zweite Tag des Festes. An diesem Tag scheinen alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichem Status aufgehoben. Es wird ausgelassen gefeiert und man besprengt und bestreut sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser und gefärbtem Puder, dem Gulal. Wer den Übermut ablehnt, bestreicht sich gegenseitig zumindest dezent mit etwas Pulverfarbe. Trotz aller Veränderungen in der modernen indischen Gesellschaft ist die sakrale Bedeutung weiterhin deutlich erkennbar, so werden etwa die Farben noch heute meist vorher auf dem Altar geweiht und die Menschen überbringen Segenswünsche. Ursprünglich entstanden die Farbpulver aus bestimmten Blüten, Wurzeln und Kräutern, die heilend wirken. Heute kommen häufig synthetische Farben zum Einsatz, die teilweise sogar schädlich sein können.”
Wieso gibt es so ein Fest nur in Indien? Wenn ich mir Fotos und Videos zu diesem Event anschauen, bekommen ich richtig Lust so etwas in Deutschland zu machen. Wie interessant muss dieser Event für Fotografen sein? Wie fröhlich die Menschen sind.. Schöne Werte. Vielleicht sollte ich meinen nächsten Urlaub, auf diese Zeit legen und nach Indien fliegen. Die Bilder begeistern mich und haben eine enorme Anziehungskraft.

Bild von roel1943

Bild von Michael Foley Photography

Bild von aditipany

Bild von Bikashdas

Bild von Michael Foley Photography

Bild von FaceMePLS

Foto von Seema K K

Bild von Dey
Interessante Links zum Thema Holi:
Erschienen am: 14-03-2009 / 6 Gedanken-Wolken »
Tags: Farben, fest, holi, indien, religion, spass
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