LE.View mit Gabriela Wendt

LE.View ist eine Interviewreihe aus der Stadt Leipzig. Ich möchte euch in unregelmäßigen Abständen Menschen aus meiner Heimatstadt Leipzig vorstellen, die für mich Kreativ und Interessant erscheinen. Gabriela macht heute den Anfang. Sie ist eine begabte Illustratorin und verfügt über geniale Zeichen Fähigkeiten.

Hey Gabriela, stell Dich doch bitte kurz vor.
Ich bin 23, in Leipzig lebend und kreativ. Zumindest behaupte ich das von mir selbst. Das sollte aber jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe Mediengestaltung gelernt und arbeite derzeit in der Grafikabteilung einer Agentur. Ich habe einen kleinen Mops namens Yoshi und lebe in meinem eigenen kleinen Wunderland. Da lebt sichs recht nett und da gehen auch die Ideen nie aus.

Was begeistert Dich zur Zeit?
Ich bin derzeit ein wenig auf dem asiatischen Trip. Liegt teilweise an dem Buch “Geisha”, was ich als letztes gelesen habe und zum anderen an einem asiatischen Auftragsbild, mit Kirschblüten, Drachen und den ganzen typischen Dingen. In jeder freien Minute scribble ich asiatischen Kopfschmuck vor mich hin, da ich demnächst gern eine neue Geisha zeichnen möchte (wie so vieles andere auch …)

Seit wann illustrierst du? Wie bist du zu dieser Kunst gekommen?
Naja, generell gezeichnet hab ich eigentlich schon mein ganzes Leben lang. Da aber auch bloß mit Bleistift; für Pinsel und Farbe fehlt mir irgendwie die Geduld. Nachdem ich mir dann wochenlang Tutorials über digitales Zeichnen angeschaut hab, dachte ich mir “das kannst du auch” – und so hab ich vor 3 Jahren also selbst angefangen.

Gab es ein Schlüsselerlebnis in deiner ausführenden Kunst als Illustratorin?
Mmmmh… Also die erste Zeit muss ich zugeben, hab ich noch recht einfach und plakativ gemalt. Damit war ich aber nie wirklich zufrieden. Da gab es dann auch eine recht lange Pause, in der ich nicht kreativ tätig war. Anscheinend hab ich die auch gebraucht, denn das nächste Bild war dann der Schritt in die neue Richtung. (siehe Bild) Weg vom plakativen, rein in das realistischere und detaillierte. Vergleicht man meine Anfänge mit allem, was danach kam, sieht man einen wirklich großen Schritt.

Mit was arbeitest? Was für Programme und Hilfsmittel besitzt du?
Ich zeichne hauptsächlich mit Photoshop, manchmal auch mit Illustrator, das kommt ganz auf den Stil drauf an. Außerdem nutze ich ein Grafiktablett; meinen Respekt an alle wie zum Beispiel Mandy Reinmuth, die mit der Maus zeichnen. Für mich als Linkshänderin wäre das ein Ding der Unmöglichkeit.

Zeig unseren Lesern doch einmal was von deinen Anfängen als Illustratorin.
Das könnte ja direkt peinlich werden, aber gut … wenn es denn sein muss.. immerhin war ich vor 3 Jahren noch mächtig stolz darauf ;) Das erste ist ein Lesezeichen, ich glaube da war ich vom König der Löwen Musical noch beeindruckt gewesen, deshalb das Thema. Das Zweite war der erste Versuch, mich und meinen Mops Yoshi zu zeichnen … Wenn ich diese wackligen Striche sehe.. ohje…

7. Was würdest du jemanden raten der gerade erst mit der Illustration anfängt?
Malen, malen, malen. Und wenn man merkt, es klappt nicht mehr – aufhören und Pause einlegen. Wie gesagt, bei mir hat sich dadurch irgendwo ein Schalter umgelegt. Und gerade am Anfang kann man auch viel von anderen sich anschauen, Tutorials, Videos, Blogs, was es nicht alles gibt. Da ist auch “abkupfern” noch erlaubt, bis man seinen eigenen Stil gefunden hat. Jeder kupfert am Anfang ab.

8. Wir haben eine Kategorie mit dem Namen „Inspiration finden“ auf Farbwolke, aus was ziehst du deine Inspiration?
Aus ganz Unterschiedlichem. Manchmal entwickeln sich Illustrationsgedanken durch ein Lied im Radio, eine Wetterlage, ein Buch, was ich gerade lese. Manchmal hüpft die Idee auch einfach nur durch meinen Kopf ohne einen bestimmten Ausgangspunkt gehabt zu haben.

9. Wie entsteht ein normales Werk bei dir? Fängst du an zu scribbeln und setzt es dann später um? Oder arbeitest du wie Wild darauf los?
Meistens mach ich die allerersten Scribbles noch ganz altmodisch auf Papier. Hab ich die ersten brauchbaren Ideen, setz ich das Scribble digital um, damit ich eine Vorlage habe. Völlig aus dem blauen heraus zu malen, ist irgendwie nichts für mich. Viele zeichnen ja auch erst alles grob vor, auch von den Farben her und gehen dann insgesamt immer weiter ins Detail. Ich zeichne lieber gleich alles detailliert; so hab ich was woran ich mich erfreuen kann, obwohl das Bild noch nicht fertig ist.

10. Was verbindest du mit Leipzig und wie würdest du die Kreativ-Szene in deiner Stadt beschreiben?
Mit Leipzig verbinde ich Heimat. Heimat, Familie, Freunde. Ich bin hier aufgewachsen und ich wollte die Stadt auch noch nie verlassen. Auf jeden Fall gibt es hier sehr viele kreative Leute und vor allem auch Angebote, die man nutzen kann um sich mit anderen Kreativen auszutauschen.

11. Mit welchem Künstler würdest du gerne einmal Zusammenarbeiten und an welchen Projekt würdest du dann mit dieser Person arbeiten wollen?Oh, das ist schwer. Da ich noch mit niemandem zusammen an einem Bild gearbeitet habe, wäre es Neuland, aber Interesse besteht prinzipiell auf jeden Fall schon. Wäre sicherlich recht spannend, was dabei dann am Ende rauskommt. Am besten wäre jemand aus einer völlig anderen Stilrichtung.

12. Was möchtest du noch erreichen? Welche Ziele hast du?
 Ich möchte so viele Menschen wie möglich irgendwann mit meinen Bildern erreichen können. Noch ist das ja relativ begrenzt, aber man weiß ja nie was die Zukunft bringt. Außerdem möchte ich, wenn ich genug passende Bilder zusammen habe, einen Kalender zusammenstellen. Aber mein größtes Ziel wäre ja, meine Bilder irgendwann in Großformat in einer Galerie hängen zu sehen.

13. Erzähl doch mal unseren Lesern, wo man weitere Werke von dir sehen kann und wie man dich erreichen kann.
Nun, ich bin im Facebook unter Gabriela Wendt Illustration zu finden oder mit meiner Page CherryGraphics. Außerdem kann man meine Bilder bei Interesse bei Posterlounge.de sowie Artflakes.com unter Gabriela Wendt finden und kaufen. Für Aufträge bin ich natürlich auch immer offen, einfach im Facebook oder unter g.wendt87@googlemail.com nachfragen.

Vielen Dank für dieses Interview aus der wunderschönen Heldenstadt Leipzig. 

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Esskultur illustriert

Manchmal beneide ich unsere Mitautorin Nelly schon. Sie kann zeichnen, kann illustrieren. Ich bin eher der Composer sie ist eher die Begabte im Zeichnen. Da war ich also vor ein paar Tagen mal wieder in ihrem Portfolio schauen und hab dabei gleich diese tolle Zeichnung über Esskultur gefunden. Nelly schreibt: “Zum Thema "Esskultur" wurden verschiedene lyrische Texte und Rezepte illustriert.”

Aber seht selbst:

esskultur_1[1]

esskultur_11[1]

esskultur_2[1] 
esskultur_4[1]

esskultur_6[1]

Mehr Bilder gibt es bei Nelly im Portfolio.

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Brain Damage – Felix Maiwald

BrainDamage

Name: Brain Damage – Felix Maiwald

Farben der Seite: Orange /  Grün

Beschreibung: Wer mal Illustrationen sehen möchte, die nicht gerade der Norm entsprechen ist bei Brain Damage richtig. Die Webseite ist gut gegliedert und die Artworks sind sehr sehenswert. Der Autor dieser Bilder möchte eventuell Grafikdesign studieren. Ich wäre sehr dafür. Mehr davon!

Link: http://brn-dmg.org/

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Xtrabold


Name: Nelson Balaban

Herkunftsland: Sao Paulo, Brazilien

Farben der Seite: Weiß / Grau

Beschreibung: Mit 20 Jahren schon Art Director! Nicht nur illustrieren kann der Mann, auch in Graphikdesign ist er ziemlich fit. Seht selbst…

Link: http://www.xtrabold.net/

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Archan Nair Illustration

Name: Archan Nair Illustration

Herkunftsland: New Delhi / Indien

Farben der Seite: Grau / Blau

Beschreibung: Ich hab lange keine Portfolio – Seite mehr gepostet, ich hatte das Gefühl das sich ständig alles wiederholt, aber bei diesem Indischen Künstler sind mir fast die Augen geplatzt. Die Bunten Farben, die miteinander harmonieren und dabei die schön gesetzten Brushes begeistern mich. Hier erzählen die Bilder wahre Geschichten. Es sieht nicht nur gut aus, der Inhalt stimmt irgendwie.

Link: http://archann.net

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onetwentysix

Name: onetwentysix

Herkunftsland: NYC / USA

Farben der Seite: Schwarz / Beige / Weiß

Beschreibung: Das Designstudio in der Nähe von New York beschäftigt sich mit allem, was sich um Typo, Branding, Design, Illustration, Fotografie, Fashion, Web und Maketing dreht. Besonders interessant ist aber die Website und vor allem deren Navigation…have fun!

Link: http://onetwentysix.com/

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happyloverstown

Bild 1

Name: Jonathan Calugi

Herkunftsland: Italy

Farben der Seite: Weiß / Schwarz

Beschreibung: Durch Zufall bin ich über happyloverstown gestolpert und musste feststellen, dass der Mann unheimlich schöne Pattern kreiert. Damit nicht genug, auch Typoarbeiten und Packaging Design findet man in seinem Portfolio. Das ein oder andere Design habe ich auch schon bei Lafraise (lafraise.de) gesehen… jetzt weiß ich ja woher es kommt.
Link: http://www.happyloverstown.eu/

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