100 Jahre Fashion in London

Das Video hat schon fast 2 Millionen -klicks- und ich hab es jetzt erst gesehen. Schade, aber ich zeig es euch trotzdem. Hach, was gab es damals noch für Klamotten und wie die Menschen so rumgelaufen sind. Ich finde dieses Video äußerst faszinierend. In weniger als 2 Minuten mehr als 100 Jahre Fashion zu verpacken ist auch kleine Meisterleistung. Die Beschreibung zu dem Video sagt eigentlich alles: “100 years of East London style in 100 seconds. Sept 13th 1911 – Sept 13th 2011.”

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haarige Werbung

Lustige Idee, gute Umsetzung. Haariger Style. Aber seht selbst.

Hair Conditioner from Jonathan Gurvit on Vimeo.

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Der Musik – Roboter

Ein wenig anstrengend ist dieses Video schon, aber dafür gut umgesetzt. Der Musik Roboter macht mit simplen Mittel eine menge Krach. Macht Spaß sich anzuschauen.

instrumental video nine from beeple on Vimeo.

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Uffie – Pop The Glock

Selten so ein Video gesehen, was Retro mit moderner Photomanipulation verbindet. Nettes Mädel, netter Style, stranges Lied. Dabei gefallen mir die Details besonders und der Brainsmasher schlechthin sind bei 0:25 die Beine.

via Amy&Pink

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iPhonography vs. Holgagraphy – André Duhme

Wir möchten mehr Gastartikel und testen jetzt ob evtl. einen weiterer Autor für uns vom Vorteil sein könnte. Da ich André schon lange über Twitter verfolge (und ich ihn hoffentlich bald mal REAL kennenlerne), hab ich ihn einfach mal gefragt ob er einen Test-Gastartikel schreiben möchte. Wie gefällt euch der Artikel? Würde mich sehr über Feedback freuen, los gehts.

Mein erster Gastartikel für die Farbwolke und dazu noch der erste nicht private, mal eben schnell dahin geschriebene Gedankenfetzen. Ich bin André Duhme, Student im kleinen Wernigerode und hungrig auf die Welt. Wenn ich nicht als Mediensöldner, oder Omis Liebling unterwegs bin, fotografiere ich manchmal. Analoges und digitaltes findet ihr auf meinem Fotoblog oder bei Flickr. Ihr könnt mir auch gern auf meiner bunten Reise durch das Universum auf Twitter folgen.

Vor ungefähr zwei Jahren kamen mir das erste mal sehr beeindruckende Fotos einer Holga unter. Holgagraphy war plötzlich in aller Munde und die dort aufgestellten Regeln gefielen mir, deckten sie sich doch mit Gedanken, die ich auf Spaziergängen, Autofahrten und hektischen Wegen zwischen zwei Terminen hatte. Ich bin oft Beobachter. Es gibt schöne, witzige, schreckliche, unangenehme und noch viele andere Momente, die es Wert wären, sie festzuhalten. Einiger dieser besagten Momente bannten Menschen auf dem Planeten plötzlich mit einer billigen Plastikkamera auf teurem 120er Rollfilm. Seit diesem Sommer besitze ich ebenfalls eine Holga. Dieses Szenespielzeug wollte ich mit zum Hurricane Festival nehmen, um meinen Drang nach Fotografie dort befriedigen zu können, ohne Angst um meine teuere digitale Ausrüstung zu haben. Das erste Mal analog, das erste Mal ohne jeglichen Hinweis wie denn Belichtung und Schärfe ausfallen würden. Der Moment, die entwickelten Bilder zusehen, war ein Moment der Überraschung, Freude, Spannung und Enttäuschung. Ich hielt Fotos mit Charakter vor mir. Herrlich unperfekt, Momenten wie aus der Sicht eines anderen, hatte ich doch keine Ahnung, wie Film und Kamera denn zusammenarbeiten würden. Der zweite Einsatz fiel dann schon routinierter aus. Die Kamera war halbwegs verstanden, aber wieder waren die Abzüge eine Überraschung. Für jemanden, der digital angefangen hat, Fotos durch Lightroom und Photoshop zog, war es wie ein Geschenk eines fremden, was der Film da mir in Form von Abzügen offenbarte. So ganz wurde mein ursprünglicher Ansatz jedoch nicht befriedigt. Die Kamera war statt immer, nur selten dabei. Ich überlegte gut, bevor ich eins von zwölf möglichen Bildern eines Films, verschoss. Über Twitter kam dann bald schon die Erleuchtung in Form eines Links. Es gab nun Menschen, die neben ihrer digitalen und analogen Ausrüstung einfach ihr iPhone benutzen. Haptik, Sensor und vor allem Linse sind eher nicht das, was sich jemand wünscht, der einiges an Geld für möglichst scharfe und lichtstarke Optiken ausgegeben hat. Zwei Megapixel gibt es am Ende auf die Festplatte als JPEG. Man kann durchaus Bilder finden, die erstaunen, wenn man über die technischen Vorraussetzungen nachdenkt. Mittlerweile gibt es einige Apps, die dem mobilen Gerät einiges an Möglichkeitengeben. Ich hab „CameraBag“ und „The best Camera“ ausprobiert. Beide sind gute Tools, wenn einem das langweilige zwei Megapixelbild nicht gefällt. Allein Farben und Kontraste sorgen für eine ganz andere Stimmung im Bild. Nicht die Überraschung des Films, schon lange keine Spannung, wie bei einem Abzug, den man nur vorm Bezahlen bei DM an der Kasse betrachtet, aber dafür die Möglichkeit fast immer ein Bild zu machen. Das iPhone ist immer dabei. Don't waste Balloons! Will man den Moment um jeden Preis greifen, behalten und sofort mit jedem Teilen, gibt es im Moment kein besseres Tool für mich. iPhone und Holga haben wir sehr deutlich gezeigt, dass Motiv und Fotograf sehr entscheidend für die Qualität des Fotos. Der Fotograf muss sein Werkzeug kennen, um die Möglichkeiten der Technik wissen und diese genau richtig nutzen, um das Motiv bestmöglich in Szene zu setzen. Hier hilft kein Geld, keine L-Linsen und kein Vollformat. In dem man sich zwingt sich auf neue, oder auch alte, Technologien einzulassen und nutzen zu lernen, sich zu beschränken, die mögliche technische Perfektion mal zur Seite zu legen, erreicht man eine neue Sicht auf die Dinge. Das Verständnis für das Motiv wächst, man öffnet sich dem nicht perfekten, alles bekommt einen spezielleren Charakter und am Ende steht wieder ein kleiner Hauch Erkenntnis.

Flickr-Gruppen
Holga
LOMO
Holgagraphy
Holga Germany
Iphone
iPhone Camera Shots
Photos taken with an Apple iPhone
iPhone-ToyCameraApps
iPhoneography

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Modest Mouse: “The Whale Song”

Verwirrend, exzentrisch, sehr interessant.

“Whale Song” for Modest Mouse from Bent Image Lab on Vimeo.

(via BoingBoing)

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Showcase von elektronischer Musik | Webdesign

Dies ist ein Gastbeitrag von Philipp Elzner. Philipp studiert Multimediatechnik und bringt derzeit seine Diplomarbeit zum Abschluss, betreibt einen Musik Blog (http://www.house2electro.de), twittert (http://twitter.com/philipp09) gern, mag die Fotografie (http://www.flickr.com/photos/phlp) und schreibt Fundstücke des Webs in seinen Posterous Blog (http://dasmultimediablog.posterous.com).

Da ich ein Freund der elektronischen Musik bin, im Speziellen House, Electro, Minimal und Techno, möchte ich einige ausgewählte Webseiten der elektronischen Musikszene vorstellen. Bei einer Webseite handelt es sich um einen DJ-Musik-Shop, bei den anderen um Künstler der besagten Musikrichtungen. Nein, ich möchte es auf keinen Fall mit Hörern anderer Musik Genres verscherzen, ich möchte auch keinen zwingen, hier Musik zu hören, die nicht gefällt. In diesem Beitrag soll es lediglich um Folgendes gehen: Die Gestaltung, die Technik und die Farbwahl.

Ich habe versucht originelle und interessante Webseiten zu finden. Am Ende ist es eine Mischung aus flashbasierten und (X)HTML/CSS basierten Webdesigns geworden. Die ausgewählten Webseiten sind nicht immer die nutzerfreundlichsten oder schönsten, da es hier einfach darum geht, aktuelle Webdesign-Trends in dieser Szene aufzuzeigen.

Ein Trend ist die Nutzung von großen, aber auch eher kleineren Bildern der Künstler. Entweder als Hintergrund, Header oder einfach als grafisches Element der Webseite. Viele der Webseiten haben einen Musikplayer integriert, der automatisch beim Besuch Musik abspielt. Aus Usability-Sicht ist das sehr störend, aber da es sich um Musikwebseiten handelt, sehe ich den Einsatz als netten Zusatz, wenn nicht sogar als Notwendigkeit.

Farblich gesehen bieten die gewählten Webseiten einen bunten Mix: Strahlende, helle, lebendige Farben und dann auch ziemlich dunkle Farben. Die Farbe des Designs beschreibt meist auch die Stimmung der Musik des Künstlers. Warme sowie helle Farben (blau, pink, orange, grün) stehen meist für fröhliche und stimmungsvolle Housemusik, wohingegen sehr dunkle Farben (schwarz, grau) für die eher mystische Technomusik stehen. Flash dominiert bei solchen Webseiten, wobei insgesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde und auch viele ausgefallene Ideen dabei sind.

Flash

Beatport / http://www.beatport.com/de-DE

beatport

David Guetta / http://www.davidguetta.com

davidguetta

Axwell / http://www.axwell.co.uk

axwell

Dirty South / http://www.dirtysouth.com.au

dirtysouth

Oliver Huntemann / http://www.huntemann.co.uk

oliverhuntemann

Flashelemente

deadmau5 / http://www.deadmau5.com

deadmau5

Fedde Le Grand / http://feddelegrand.com

feddelegrand

Verzicht auf Flash

Moguai / http://www.moguai.com

moguai

Stephan Bodzin / http://www.bodzin.de

stephanbodzin

Lexy & K-Paul / http://www.lexykpaul.eu

lexyandk-paul

Fazit

Der Trend geht leider in der Musikszene noch immer Richtung Flash. Doch warum eigentlich? Das kann ich auch nicht erklären, da in der heutigen Zeit doch fast alle Flashfunktionen (z.B. Musikplayer, Slideshow) mit anderen Techniken wie jQuery oder ähnlichem realisiert werden können. Flash sieht oft richtig schick aus, es macht bling bling, es bewegt sich etwas, Musik spielt im Hintergrund, vieles ist animiert. Der Einsatz von Flash ist aber sehr oft nicht zu Gunsten des Nutzers, da die Lade- und Reaktionszeiten dementsprechend lang sind.

Die Webexperten streiten sich schon seit Jahren über die Verwendung von Flash oder nicht. Der Streit wird mit Sicherheit auch noch viele Jahre andauern. Es wird empfohlen Flash wirklich nur zu verwenden, wenn es einen Mehrwert für eine Webseite bietet. Hier sei als Beispiel der Audioplayer, die Schrifteinbettung (sIFR http://de.wikipedia.org/wiki/Scalable_Inman_Flash_Replacement) oder die Videoeinbindung genannt. Dass es wirklich teilweise mit Flash oder sogar ohne geht, zeigen die letztgenannten Webseiten. Ich bin gespannt, wo der Trend in dieser Szene noch hingeht und was man webdesigntechnisch erwarten kann.

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